13.04.2018  2. Handball-Bundesliga

Zwei Zitterpartien und eine klare Angelegenheit

Diese drei Partien hatten es an Spannung in sich - zumindest in der jeweils ersten Hälfte. Den Anfang machte der EHV Aue und die SG BBM Bietigheim. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte trafen sich die Teams zu Runde 2 auf der Platte und die SG schoss davon wie der Blitz. Mit 29:37 mussten sich die Hausherren geschlagen geben. Der ASV Hamm-Westfalen lief dem HSC 2000 Coburg über lange Strecken hinterher, kämpfte sich aber kurz vor Schluss zum Ausgleich - am Ende gewann trotzdem Coburg mit 26:28. Die Rimpar Wölfe machten es gegen den VfL Lübeck-Schwartau bis zur allerletzten Sekunde spannend.

EHV Aue vs. SG BBM Bietigheim

Favoritenrolle? Davon ließen sich Aue zunächst nicht beeindrucken. Die ersten Spielminuten verliefen ausgeglichen und Schlag auf Schlag. Nach 15 gespielten Minuten stand es 7:7. Nach einer Parade von Domenico Ebner zogen die Gäste mit 7:9 vorneweg. Aue blieb dran, doch Trainer Stephan Swat setzte in dieser Phase auf den 7. Feldspieler. So ganz konnte sich die SG dann auch bis kurz vor der Halbzeit absetzen. Zwar führten die Gäste mit 14:11, doch hatten sich die Tabellenzweiter wohl in dieser Phase einen klareren Zwischenstand gewünscht. Aue biss sich unterdessen trotzdem immer wieder die Zähne an Ebner aus, der in extrem guter Form war in dieser Partie. Mit 12:15 ging es für beide Teams in die Kabine.

ASV Hamm-Westfalen vs. HSC 2000 Coburg

Nach 11 Minuten Spielzeit stand es 4:4, wie erwartet trafen sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Vyron Papadopoulos brachte den ASV mit einem Siebenmetertreffer zur 5:4-Führung. Nachdem HSC-Keeper Jan Kulhanek einen Siebenmeter parierte und zwei anschließenden Tempogegenstößen stand es 9:7 aus Sicht der Coburger. Spannend blieb es auch in Hälfte zwei. Coburg behielt auch nach den Anfangsminuten der erste Hälfe die zwei Tore Abstand. So stand es in Minute 35. 14:16 aus Sicht der Hausherren. Hamm blieb Coburg immer dicht auf den Fersen und so drohte die Endphase enorm spannend zu werden. In Minute 39 war mit dem Zwischenstand von 16:18 wieder alles offen. Doch der ASV glich kurz vor Schluss noch zum 25:25 aus. In Minute 57. war also wieder alles offen. Fabian Huesmann war der Mann, der für den ASV im Gegenstoß den Treffer erzielte. Doch die Coburger trafen im Anschluss gleich zwei Mal und erhöhten wieder auf zwei Tore Vorsprung, wie so oft in diesem Spiel. Schließlich gewann der HSC mit 28:26 nach einer packende Schlussphase.

DJK Rimpar Wölfe vs. VfL Lübeck-Schwartau

Aufgrund eines Verkehrstaus wurde die Partie 15 Minuten später angepfiffen. Trotz Verspätung war es dann trotzdem der VfL der besser in die Partie einstieg. Nach 3 Minuten stand es 0:2 aus Sicht der Hausherren. Die Mannschaften lieferten sich ein ausgeglichenes Match, mit 13:12 ging es in die Halbzeitpause. Nach einer starken Phase in der 36. Minute zogen die Wölfe deutlicher mit 17:14 davon. Der VfL holte auf und die Schlussphase wurde das, was man gemeinhin als „Crunch-Time“ bezeichnet. Bis zur letzten Minute war beim 24:23-Stand der Ausgleich offen, doch die Wölfe machten schließlich den Sack zu.

 

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Foto: Wolf

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