13.11.2017  2. Handball-Bundesliga

Weiße Weste: Bergischer HC in 13 Ligaspielen ungeschalgen

Was für eine Ansage des Bergischen HC – mit einem 31:25 (18:9)-Heimsieg gegen den TV Emsdetten behielten die Bergischen Löwen auch nach dem dreizehnten Spieltag ihre weiße Weste in der 2. Handball-Bundesliga und unterstrichen damit einmal mehr ihre Dominanz im Teilnehmerfeld.

Wie schon gegen die HSG Nordhorn-Lingen im vorangegangenen Heimspiel rannten die Bergischen Löwen auch gegen den TV Emsdetten einem Rückstand hinterher. Das 1:3 (4.) egalisierten Milan Kotrc und Maciej Majdzinski mit dem 3:3 (7.), ehe Linus Arnesson mit dem 4:3 nur eine Minute später zur ersten BHC-Führung vollendete. Mit einem erneut gut aufgelegten Christopher Rudeck im Tor der Bergischen, setzen sich die Löwen mit 6:4 (10.) gleich ein wenig ab und kamen nun besser in Fahrt. Einen traumhaften Einstand feierte Janis Boieck bei seiner allerersten Aktion im BHC-Trikot, als er in der vierzehnten Spielminute beim Siebenmeter für Christopher Rudeck zwischen die Pfosten kam und Sieger gegen Emsdettens Dirk Holzner blieb und sein Team danach auf 7:4 (15.) erhöhte. Jetzt drückten die Löwen aus der gut sortierten Abwehr auf das Tempo und erhöhten über die zweite Welle mit drei Treffern in Folge auf 10:5 (19.). Die Hausherren trafen weiter nach Belieben und stellten mit dem 16:7 (27.) noch vor der Halbzeitpause ganz früh die Weichen in Richtung Sieg Nummer dreizehn – TVE-Coach Daniel Kubes hatte sein Team bis dato bereits zum zweiten Mal zur Auszeit gebeten. Mit dem Pausenstand von 18:9 hatte der BHC bereits die passende Antwort auf den glücklichen Zittersieg von Freitagabend in Wilhelmshaven gegeben.

Etwas gemächlich gingen die Gastgeber den zweiten Durchgang an, sodass Emsdetten den Neun-Tore-Rückstand nach dem Wiederanpfiff zunächst um zwei Treffer reduzieren konnte, ehe die Bergischen Löwen mit dem 21:12 (36.) wieder das Zepter übernahmen und den alten Vorsprung wieder hergestellt hatten. Als die Löwen auf dem besten Wege waren, vor 2.224 Zuschauern in der Solinger Klingenhalle wie entfesselt einen Kantersieg auf die Platte zu zaubern, zog Kubes nach dem 24:13 (40.) mit einer Auszeit für Emsdetten die Notbremse – doch der BHC-Express war zum Abschluss des Doppelspieltages nicht mehr aufzuhalten. Der Rest ist dann auch schnell erzählt, die Münsterländer versuchten sich in Schadensbegrenzung, während die Hausherren ihre zahlreichen taktischen und personellen Varianten aufboten und einen zu keiner Zeit gefährdeten 31:25 (18:9)-Heimsieg einfuhren. Mit 26:0 Punkten unterstrichen die Bergischen Löwen auf ihrer Rekordjagd einmal mehr ihre Ambitionen und ihre Dominanz in der 2. Handball-Bundesliga.

Löwengebrüll – die Stimmen zum Spiel


Daniel Kubes:
„Ab der zehnten Minute waren wir chancenlos. Wir konnten die Intensität nicht aufbauen, um gegen den BHC zu bestehen. Das war schon ein Qualitätsunterschied, auch wenn wir das Ergebnis am Ende kosmetisch noch etwas gestalten konnten.“


Sebastian Hinze: „Wir haben heute ein überzeugendes Konterspiel und konsequente Abschlüsse gezeigt. Die Mannschaft hat ihre Lehre aus dem Freitag-Spiel in Wilhelmshaven gezogen. Ich bin sehr zufrieden, auch wenn es durch die letzten fünf Minuten kein perfektes Spiel war.“  


Viktor Szilagyi: „Ja, am Ende haben wir es etwas schleifen lassen, aber mit 4:0 Punkten an einem Wochenende sind wir natürlich höchst zufrieden.“

Quelle: BHC

Foto: JR (BHC)

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