27.05.2018  2. Handball-Bundesliga

Balingens Heimserie hält

Zum achten Mal in Folge bleibt der HBW Balingen-Weilstetten in eigener Halle ungeschlagen. Auch der Tabellendritte VfL Lübeck-Schwartau schafft es nicht Punkte aus dem Schwabenland zu entführen. Trotzdem bleiben die Blau-Weißen Dritter, Balingen rangiert auf Platz fünf.

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber die Heimserie der Gallier von der Alb hat auch gegen den Tabellendritten gehalten. Mit einer ganz starken Leistung und einem hochverdienten 26:22(12:11)-Erfolg über den VfL Lübeck-Schwartau hat sich der HBW für diese Saison von seinen Fans verabschiedet. Verabschiedet wurden direkt im Anschluss an den achten Heimerfolg auch die Spieler, die in der kommenden Saison in anderen Mannschaften neue Herausforderungen suchen.

Der VfL Lübeck-Schwartau kam mit ganz breiter Brust und unheimlich viel Selbstvertrauen in die Balinger SparkassenArena. Die Hansestädter hatten zuletzt immerhin gegen den designierten Meister und Tabellenführer, den Bergischen HC, gewonnen und den Tabellenzweiten, die SG BBM Bietigheim, haben sie wie ein Wirbelsturm geradezu aus der „Hölle Nord“ gefegt. Klar, dass der Tabellendritten mit diesen Empfehlungen nach Balingen gekommen war, um auch gegen den Tabellenfünften zu gewinnen und die „Hölle Süd“ zu stürmen. Allerdings hatten sich die Gallier von der Alb für das letzte Heimspiel ebenfalls einiges vorgenommen. Sie wollten ihre Heimserie fortsetzen und sich mit einem Sieg von den Fans für diese Saison verabschieden.

Den besseren Start haben zunächst die Gäste erwischt. Sie gingen mit 1:3 in Führung, aber Jona Schoch und Gregor Thomann sorgten relativ schnell für den Ausgleich. Bereits jetzt wurde deutlich, dass die Jungs von Trainer Jens Bürkle ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Sie bekamen die Lübecker Angreifer immer mehr unter Kontrolle und auch im Angriff fanden sie gegen die beste Abwehr der Liga immer wieder gute Lösungen. In der achten Spielminute schweißte Schoch die Kugel im oberen rechten Eck unhaltbar unter die Latte und nach einer unglücklichen Angriffsaktion der Lübecker ließ Thomann beim Tempogegenstoß dem Lübecker Torhüter überhaupt keine Chance.

„In der Halbzeitpause haben wir angesprochen, dass wir ihnen nicht mehr die Chance geben wollen, nochmals heranzukommen“, war für Balingens Top-Torschütze Gregor Thomann der 4:0-Lauf zu Beginn der zweiten Hälfte mit ausschlaggebend, dass die Gallier von der Alb das Spiel wieder unter Kontrolle bekamen. Nach dem 16:11 durch Tobias Wagner pegelte sich der Abstand zwischen vier und fünf Toren Differenz ein. Lediglich beim 24:21 in der 57. Spielminute sah es kurzfristig so aus, als ob Schwartau doch noch an einem Punkt schnuppern könnte, aber Oddur Grétarsson sorgte mit dem 25:21 schnell wieder für klare Verhältnisse.

Das 26:21 in der vorletzten Spielminute war nicht nur die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Gallier von der Alb, es war gleichzeitig der letzte Treffer in der Balinger SparkassenArena für diese Saison und es war auch der letzte Treffer von Kreisläufer Christoph Foth, der nach dem Schlusspfiff zusammen mit den anderen Spielern, die den HBW verlassen werden, von Geschäftsführer Wolfgang Strobel verabschiedet wurde.

Quelle: HBW Balingen-Weilstetten

Foto: Moschkon

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