14.10.2017  2. Handball-Bundesliga

Der 9. Spieltag am Samstag

Insgesamt fünf Partien konnte der Handball-Samstag in der 2. Handball-Bundesliga aufbieten. Dieser endete mit vier Siegen und einem Unentschieden. Zwei der fünf Partien konnten erst in letzter Minute entschieden werden. Mit einem deutlichen Ausrufezeichen gehen die Spieler der HBW Balingen-Weilstetten aus diesem Wochenende. Mit einem Kantersieg von 36:22 gegen die HG Saarlouis konnte das Team seinen Anspruch auf den Titel "Aufstiegsaspirant" sichern.

HBW Balingen-Weilstetten vs. HG Saarlouis

Der HBW ging gleich nach Anpfiff in Führung und konnte diese über ein 4:1 auf 10:3 ausbauen. Bis dato hatte die HGS großte Probleme mit dem überragend haltenden Maggaiz. Im weiteren Verlauf wurden die Saarlouiser treffsicherer, die Balinger Angriffsmaschinerie mit Thomann (6/6) und Strobel (4/4) kannten auf der anderen Spielhälfte jedoch keine Gnade und verwandelten jeden ihrer Würfe. Auch dank des weiterhin bärenstarken Balinger Keeper (47%) die Weilstetter mit einem 11—Tore-Vorsprung (Halbzeitstand: 20:9) in die Halbzeit gehen.

In der zweiten Hälfte konnten die Balinger ihren Vorsprung konsequent bei 10 Toren halten und diesen kurz vor Schluss sogar auf 33:19 (56.) ausbauen. Mit einem Schlussstand von 36:22 setzten die Balinger ein klares Ausrufezeichen und zeigen ihre Favoritenrolle im Rennen um die Aufstiegsplätze auf.

Die Schlussminute

HC Rhein Vikings vs. ASV Hamm-Westfalen

Zu Beginn der Partie hatten die Vikings ihre Probleme mit der ASV 7. Über ein 1:3 und 5:9 (18. Minute) Rückstand könnten sie sich jedoch auf einen Halbzeitstand von 10:11 zurückkämpfen. Maßgeblich verantwortlich für diese Aufholjagd war ein auf der Mitte überragend agierender Oelze der alleine 8 Tore (4 Siebenmeter) für die Vikings in Halbzeit 1 beisteuern konnte. Auch ein zweiter Viking konnte mir Bestleistungen glänzen. Bozic Vladimir hielt mir 10 Paraden 48% aller Bälle, die auf sein Tor geschleudert wurden.

Nach dem Ausgleich direkt nach der Pause konnten die Rhein Vikings direkt in Führung gehen, die sie bi zur 55. Minute auf ein 22:19 verteidigen konnten. Der ASV gab sich jedoch noch nicht auf und konnte sich auf ein 23:23 (59.) zurückkämpfen. In der letzten Minute war es dann wieder der überragende Mittlerspieler der Vikings, Oelze, der sich ein Herz nahm und zum 24:23 Siegtreffer einnetzen.

Die Schlussminute

TV Emsdetten vs. HSG Konstanz

Emsdetten konnte mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeit (14:12) gehen. Beide Keeper konnten ihr Können in Halbzeit 1 unter Beweis stellen mit welchem sie die Spieler beider Teams ein ums andere Mal zur Verzweiflung bracht. So brauchte Dirk Holzner allein 8 Versuche für seine vier Tore und Paul Kaletsch ganze zehn für seine vier Tore. Nach Wiederanpfiff des Spiels bauten die Emsdetter ihren Vorsprung unbeirrt weiter auf bis zu sieben Tore aus und gewannen am Ende mit 31:26 das Duell.

HSC Coburg vs. Dessau Roßlauer

Dessau ging mit einer 10:13 Führung in die Pause. Dies hatten sie insbesondere einer sensationellen Torwartleistung von Ambrosius (53%) zu verdanken. Mit 100% und vier Toren konnte weiterhin Thomas Pavlicék überzeugen. Auf der Gegenseite stellte Billek mit ebenfalls vier Toren den Topscorer dar. Nach der Halbzeit fanden die Coburger Würfe endlich ins Netz, wodurch die HSG nach 10 Minuten zum Ausgleich kam. Die Partie entwickelte sich weiter zu einem echten Kopf an Kopf Rennen. Nach einer Coburger Führung kamen die Franken wieder deutlich in Bedrängnis und lagen kurz vor Schluss mit einem Tor zurück. In der letzten Spielminute konnten Till Riehn per 7 Meter zum 26:26 Endstand ausgleichen.

Foto: Dorn

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