05.11.2017  2. Handball-Bundesliga

Coburg unterliegt vor heimischer Kulisse gegen Hamm

Am vergangenen Samstagabend kam es zur Begegnung zwischen dem HSC 2000 Coburg und dem ASV Hamm-Westfalen. Die Oberfranken mussten jedoch ihren Heimzuschauern eine Niederlage zeigen. Damit würde ein etwaiger Aufstieg Coburgs in immer weitere Ferne rücken. Hamm steht in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga kurz vor den Vestestädtern.

Eingeschränkte Wechselmöglichkeiten für Jan Gorr. Neben den Langzeitverletzen Philipp Barsties, Jan Kulhanek und Tom Wetzel musste der HSC-Coach auch auf Benedikt Kellner und den verletzen Marko Neloski verzichten. Auch Petr Linhart konnte nach einer Knieverletzung nicht mehr in das Spielgeschehen eingreifen.

Dass die Mannschaft aus Hamm nicht zu unterschätzen ist, davor warnte Jan Gorr bereits im Vorfeld. Nach hohen Siegen gegen den HBW Balingen-Weilstetten und die SG BBM Bietigheim war man bereits auf die Spielstärke der Gäste vorbereitet. Trotzdem setzen sich die Nordrhein-Westfalen am Ende deutlich mit 22:28 durch.

 

Die Partie stand unter keinem guten Zeichen für die Coburger, als der ASV Hamm-Westfalen schnell mit 0:2 in Führung ging. Zu viele frei vergebene Chancen, zu viele Ballverluste und zudem ein stark haltender Gästetorwart waren unter anderem die Ursache für die Niederlage. Zu keiner Zeit lag man in Führung. Beim Spielstand von 5:9 nach 19 Minuten legte Jan Gorr die grüne Karte auf den Tisch, um den Spielfluss der Gegner zu unterbrechen. Nach der Schrecksekunde in der 23. Minute, als Petr Linhart auf dem Feld behandelt werden musste, sah es kurz nach einer Wende aus – ein verwandelter Siebenmeter, ein von Oliver Krechel parierter Kempa-Trick und ein Konter von Felix Sproß. Doch zu einem Ausgleich oder einer Führung reichte es nicht. So kämpfte man sich nach zwischenzeitlichen vier Toren Rückstand auch dank eines gut aufgelegten Oliver Krechel auf zwei Zähler zur Pause heran.

 

Doch auch nach der Halbzeitpause gelang es dem Team von Trainer Jan Gorr nicht, den Abstand zu verringern. Im Gegenteil, die Gäste starteten gut in die zweite Hälfte und konnten den Vorsprung schnell ausbauen, den sie auch bis zum Schlusspfiff halten konnten. Im Angriff von allen Positionen treffsicher und auch in der Abwehr packte Hamm fest zu, sodass es für die Coburger in Halbzeit Zwei fast kein Durchkommen gab. Nur zehn Tore erzielte der HSC in der zweiten Hälfte. Deutlich zu wenig, wenn man gegen eine Mannschaft wie den ASV Hamm-Westfalen gewinnen will.

HSC 2000 Coburg – ASV Hamm-Westfalen 22:28 (12:14)

HSC 2000 Coburg: Patryk Foluszny, Oliver Krechel; Markus Hagelin (1), Lukas Wucherpfennig (1), Felix Sproß (4), Dominic Kelm (1), Petr Linhart, Sebastian Weber (1), Stefan Lex (2), Florian Billek (9), Till Riehn (2), Tobias Varvne (1), Romas Kirveliavicius. Trainer: Jan Gorr.

ASV Hamm-Westfalen: Felix Storbeck, Gregor Lorger; Lukas Blohme (4), Jan Brosch (1), Markus Fuchs (3), Fannar Fridgeirsson, Jakob Schwabe (1), Julian Krieg (6), Lars Gudat, Vyron Papadopoulos (8), Vincent Saalmann, Björn Zintel (1), Julian Possehl (1), Gregor Lorger, Christoph Neuhold (3). Trainer: Kay Rothenpieler.

Foto: Rosenbusch

Quelle: HSC 2000 Coburg

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