03.09.2017  2. Handball-Bundesliga

Spitzenspiel in Liga 2 - Coburg ringt Bietigheim nieder

Am vergangenen Samstag kam es zwischen dem HSC 2000 Coburg und der SG BBM Bietigheim zum Spitzenspiel in der 2. Handball-Bundesliga. Die Vestestädter behielten dabei stets die Oberhand und konnten zeigen, dass ihr Begehren auf einen Aufstiegsplatz in die DKB Handball-Bundesliga ernst zu nehmen ist. Auch die Bietigheimer haben die Chance, müssen ihre Leistung jedoch noch steigern.

Der HSC 2000 Coburg ist in der 2. Handball-Bundesliga angekommen. Beim Heimspielauftakt gegen den letztjährigen Tabellenfünften überzeugte vor allem das Mannschaftskollektiv. Den Coburgern merkte man den Frust über die Auftaktniederlage an der Ostsee gegen den VfL Bad Schwartau merklich an, denn die legten gleich los wie die Feuerwehr. Durch zweimal Lex, einmal Billek und einmal Varvne stand bereits nach knapp drei Minuten ein 4:1 an der Anzeigetafel, Grund genug für Gästetrainer Hartmut Mayerhoffer die erste Auszeit zu ziehen. Danach kam Bietigheim besser ins Spiel und konnte nach fünf Minuten zum 4:4 ausgleichen. Beide Teams lieferten sich fortan einen Kampf auf Augenhöhe, wobei die Vestestädter aber nie in Rückstand gerieten. Nach Toren von Till Riehn und Florian Billek und einer starken Parade des gut aufgelegten Jan Kulhanek ging es mit einem 17:14-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich den 1976 Zuschauern in der HUK-COBURG arena ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang. Es dauerte bis zur 45. Minute bis die Vestestädter den vier-Tore-Vorsprung aus den Anfangsminuten der ersten Halbzeit wieder hergestellt hatten. Doch die sich nie aufgebenden Gäste hielten dagegen, kamen in der 55. Minute sogar noch einmal auf 28:26 heran. In den Schlussminuten dürfte sich so mancher Zuschauer verwundert die Augen gerieben haben, denn Jan Gorr schickte gleich zwei Youngsters, nämlich Lukas Wucherpfennig und Benedikt Kellner, aufs Parkett. Die bedankten sich umgehend mit jeweils einem Tor, Kellner setzte Sekunden vor Spielende von der Linkaußen-Position den Schlusspunkt zu einem letztlich überzeugenden 33:27-Heimsieg.

Foto: Wolf

Quelle: HSC 2000 Coburg

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