03.06.2018  2. Handball-Bundesliga

Remis zum Saisonende

Der ThSV Eisenach und die HG Saarlouis trennten sich am gestrigen letzten Spieltag mit 28:28. Dieses Unentschieden geht aber angesichts eines ausgeglichenen Spielverlaufs für beide Seiten in Ordnung.

Das Spiel war dabei von Anfang an durchaus ansehnlich. Beide Teams schenkten sich nichts. In der Anfangsphase legte immer wider der Gastgeber vor und die HGS kam erst nach 11 Minuten beim 6:6 zum ersten Ausgleich. Die erste Führung konnte sich das Team von Philipp Kessler, der auf Martin Murawski (Magen-Darm-Grippe) verzichten musste, erst vier Minuten vor der Pause beim 12:13 holen und diesen knappen Vorsprung auch in die Halbzeit (14:15) mitnehmen.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es 3 Minuten bis der erste Treffer fiel. Den markierte Tom Paetow, der alleine auf Linksaussen eine gute Partie ablieferte, zum 14:16. Doch weiter konnten sich die Gäste nicht absetzen. Beim 17:17 war der ThSV wieder gleich auf und nicht mal eine Minute später brachte Marcel Schliedermann nach einer Reedwitz-Parade seine Farben wieder in Front. Marcel Engels, der eine gute Minute vor dem Ende noch eine rote Karte (Gesichtstraffer) kassierte, und Falk Kolodziej drehten das Ergebnis wieder in die andere Richtung. 19:20 hieß es nach 43 Minuten. Entschieden war damit aber noch lange nichts. Zwischen der 53. und der 56. Minute wechselte das Ergebnis auf der Anzeigentafel wieder von 24:23, auf 24:25, weil Weissgerber von der Siebenmeterlinie und Julius Andersson die Treffer für die Saarländer markierten. Auch nach 57 Minuten keine Vorentscheidung. Julius Andersson trifft zum 25:26 und Eisenachs scheidender Coach Arne Kür nimmt die letzte Auszeit. Eisnachs treffsicherster Schütze Alexander Saul trifft zum 26:26. Im Anschluss pariert Sebastian Brand einen Wurf von Marcel Engls und Marcel Schliedermann trifft zur 27:26-Führung. Postwendend gleicht Andersson aus. Jetzt gibt es die rote Karte für engels und 18 Sekunden später versenkt Linksaussen Noah Streckhardt die Kugel zum 28:27. Saarlouis bleiben noch 47 Sekunden. Philipp Kessler nimmt Pat Schulz aus dem Kasten, bringt einen Feldspieler. Sechs gegen sechs und noch eine Chance – und die nutzt der künftige Wetzlarer Lars Weissgerber quasi mit der Schlusssirene zum verdienten Ausgleich.

Quelle: HG Saarlouis
Foto: HG Saarlouis

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