07.03.2018  DHB-Pokal

DHB-Pokal - Weber wirft Magdeburg zum REWE Final Four

Der SC Magdeburg ist zum achten Mal ins Final Four des DHB-Pokals eingezogen. Der Cup-Sieger von 2016 gewann am Mittwoch in einem nervenaufreibenden Pokal-Viertelfinale bei den Füchsen Berlin mit 29:30 (16:17). Überragender Akteur auf dem Spielfeld war Magdeburgs Robert Weber, der nach Abpfiff 14 Treffer und eine Quote von 100% vorzuweisen hatte. Anschließend wurden die Halbfinalpaarungen ausgelost.

Das Spiel in Kürze

Füchse Berlin vs. SC Magdeburg: 29:30 (16:17)

Nach ausgeglichenem Start nutzten die Gäste eklatante Abschluss-Schwächen sowie einfache Abspielfehler der Füchse zu schnellen Gegenstößen. Vor allem Rechtsaußen Weber schlug eiskalt zu. Nach 18 Minuten führte Magdeburg völlig verdient mit 10:5. Früh in der Begegnung hatten die Hausherren Redebedarf. Und die Auszeit sollte ihre Wirkung zeigen. Die Füchse erholten sich von ihrem Durchhänger, stellten die Abwehr wieder etwas besser und agierten im Angriff druckvoller. Bis zur Pause kamen sie bis auf einen Treffer zum 16:17 an den SCM heran.

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie immer hitziger und umkämpfter. Meist legte Magdeburg vor und die Füchse zogen nach. Immer wieder waren es auch die beiden Magdeburger Torhüter Jannick Green und Dario Quenstedt sowie Füchse-Schlussmann Silvio Heinevetter, die mit teils spektakulären Paraden zahlreiche Ausrufezeichen setzten. Lindberg besorgte das 24:23 - erst die zweite Füchse-Führung im Spiel (50.). Im Schlussspurt setzten sich die besseren Magdeburger aber verdient durch und ließen sich den Sieg auch von der immer offensiveren Berliner Deckung nicht mehr nehmen.

Die Füchse verpassten damit ihre dritte Teilnahme am traditionellen Endspiel-Wochenende, während Magdeburg im Halbfinale auf Meister Rhein-Neckar Löwen trifft. In der zweiten Partie kommt es zum Duell zwischen der TSV Hannover-Burgdorf und der HSG Wetzlar. Diskus-Olympiasieger Robert Harting loste die Begegnungen aus. Das Endrundenturnier findet am 5. und 6. Mai in Hamburg statt.

Weitere, ausführlichere Informationen folgen in Kürze.

Foto: Popova

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