08.02.2018  DKB Handball-Bundesliga

Die Spieltagsübersicht - Machtdemonstration der Löwen gegen Lemgo

Der Auftakt der DKB Handball-Bundesliga nach der EHF Euro 2018 war gleich mit fünf hochkarätigen Partien gespickt. Im Spitzenspiel des heutigen Tages standen sich der Tabellenführer, die Rhein-Neckar Löwen und der TBV Lemgo gegenüber. Neben dem Traditionsduell des SC Magdeburg gegen den VfL Gummersbach, mussten sich auch die Löwenverfolger Hannover und Flensburg beweisen. Im fünften Spiel traf die HSG Wetzlar auf FRISCH AUF!.

Rhein-Neckar Löwen vs. TBV Lemgo

Vor 7034 Zuschauer empfingen die Rhein-Neckar Löwen die Gäste aus Lemgo in der SAP Arena. Nach Ehrung der herausragenden Spieler der EHF Euro 2018 in Kroatien pfiffen die Unparteiischen Horath und Hofmann die Partie pünktlich an. Die Löwen kamen direkt gut in das Spiel und konnten über schnelle Tore auf ein 5:0 davonziehen. TBV Trainer Florian Kehrmann sah sich in diesem Züge bereits früh gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen. Diese schien jedoch nicht zu fruchten. Die Mannen von Trainer Nikolaj Jacobsen schossen munter weiter auf das Tor der Lemgoer und zogen Tor um Tor auf ein 10:0 davon. Doch das war nicht das Ende der Fahnenstange. Die Lemgoer, die einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten, konnten den Löwen trotz einer zweiten Auszeit und dem dauerhaft spielenden 7. Feldspieler nichts entgegensetzen. Nach über 16 torlosen Minuten setzte schließlich All Star und TBV-Kreisläufer diesem Disaster durch einen Stemmwurf von 8 Metern ein Ende und netzte zum 14:1 ein. Doch auch im weiteren Verlauf scheiterten die Lemgoer am bärenstarken Rhein-Neckar-Torhüter Andreas Palicka, der nach 21. Minuten mit 9 Paraden und 90% gehaltener Bälle das Tor wortwörtlich vermauerte. Die Teams gingen schließlich mit einem unglaublichen 23:4 Halbzeitstand in die Kabine. Mit diesem Zwischenstand markieren die Rhein-Neckar Löwen den Meilenstein "höchste Halbzeitführung in der DKB Handball-Bundesliga". Aus Lemgoer Sicht glich dies einer Vollkatastrophe, konnten sie doch in dieser Saison bisher für viele positive Überraschungen sorgen. Beste Werfer waren bis dato Andy Schmid und Patrick Groetzki mit jeweils 5 Treffern. Zwischen den Pfosten der Löwen überragte Andreas Palicka mit sagenumwogenen 78% gehaltener Bälle.

In der zweiten Halbzeit fanden nun auch das Team von Florian Kehrmann in die Partie, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Löwen ihre Führung auf einen 20 Tore Unterschied ausbauen konnten. Mit dem Endstand von 38:17 demonstrieren die Rhein-Neckar Löwen ein Mal mehr, dass sie nicht umsonst Tabellenführer der stärksten Liga der Welt sind. 

Die weiteren Ergebnisse

Weiter Informationen folgen in Kürze!

Foto: Binder

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