06.06.2018  DKB Handball-Bundesliga

25:30 - Deutschland verliert Härtetest gegen Norwegen

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat ihr Testspiel gegen Norwegen verloren. Gegen den Vize-Weltmeister konnte das DHB-Team vor knapp 10.000 Zuschauern in der Münchener Olympiahalle nur in der ersten Halbzeit überzeugen.

Das Spiel in Kürze

Die Stimmung in der mit knapp 10.000 Zuschauern in der Münchener Olympiahalle war prächtig. Zum Auftakt des Länderspiel-Doppelpacks gewannen die DHB-Frauen gegen Polen mit 30:29 und auch die Männer um Kapitän Uwe Gensheimer haben sich gegen Norwegen viel vorgenommen.

Und die deutsche Mannschaft kam auch gut in die Partie, bot dem starken Gegner die Stirn. Steffen Weinhold erzielte das erste Tor der Partie. Es entwickelte sich ein faires aber hochklassiges Spiel, das vor allem von den Angriffsreihen beider Mannschaften geprägt war. Kein Team konnte sich zunächst absetzen und so stand es bereits nach 17 Minuten 10:10. Erst dann konnten sich die Gäste mit dem 10:12 (20.) die erste Zwei-Tore-Führung der Partie erspielen, die bis zum 15:15-Halbzeitstand von den Deutschen wieder egalisiert werden konnte.

Im zweiten Durchgang konnte das DHB-Team nicht mehr an die gute Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und musste nach gut 37 Minuten abreißen lassen. Binnen weniger Minuten setzte sich das norwegische Team von 18:18 über 18:21 (39.) auf 19:25 (47.) ab. Das Spiel war entschieden. Deutschland hat das Testspiel gegen Norwegen mit 25:30 verloren.

Das fiel auf

Vor allem im zweiten Durchgang tat sich Deutschland im Angriffsspiel schwer. Standen in der ersten Halbzeit noch die etatmäßigen Rückraumshooter Julius Kühn und Steffen Weinhold auf dem Feld, konnten die Ersatzspieler nach dem Seitenwechsel nicht überzeugen. Für Bundestrainer Christian Prokop steht noch eine Menge Arbeit an, muss er sich doch gerade im Hinblick auf die Heim-WM in gut einem halben Jahr mehr als auf nur die ersten Sieben verlassen können.

So geht's weiter

Morgen macht sich das Team von Christian Prokop auf den Weg nach Japan, wo am 13. Juni sowie am 16. Juni gegen Japan getestet wird. Die Vergleiche mit Japan sind aus zwei Gründen besonders reizvoll: Zum einen hat der Gastgeber der Olympischen Spiele 2020 vor wenigen Tagen eine Wildcard für die WM 2019 erhalten und zum anderen wird das Team vom ehemaligen Bundestrainer Dagur Sigurdsson trainiert.

Bild: Klahn

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