10.09.2017  DKB Handball-Bundesliga

15 Uhr-Topspiel in Leipzig: SC DHfK empfängt die SG Flensburg-Handewitt

In der ARENA Leipzig steigt für die Handballer des SC DHfK am Sonntag um 15 Uhr das erste Topspiel der Saison. Zu Gast ist das Star-Team der SG Flensburg-Handewitt, welches am vergangenen Spieltag mit dem 27:22-Sieg gegen den Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen ein echtes Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen setzen konnte. Die Leutzscher Welle (15 Uhr) und Sky (14:30 Uhr) senden jeweils LIVE.

Ein Sieg, der dem Team des neuen SG-Trainers Maik Machulla (40) nun wohl gehörig Auftrieb geben wird und die Qualität des Flensburger Kaders nachhaltig unterstreicht. Vor der Saison haben mit der dänischen Legende Anders Eggert und Johan Jakobsson zwei wichtige Eckpfeiler das Team verlassen. Neben dem amtierenden Deutschen Meister Marius Steinhauser (Rechtsaußen) und den ganz jungen Rückraumspielern Simon Jeppson (Schweden) und Magnus Röd (Norwegen) als Neue blieb der bisherige Kader fast komplett. Den verletzungsbedingten Ausfall von Torwart Kevin Möller hat man mit dem erfahrenen Dänen Rasmus Lind kompensiert. Apropos Tor: In seiner letzten Saison für die SG wird es wieder stark auf Mattias Andersson ankommen, jenem Schlussmann, der für viele Experten immer noch der Beste der Liga ist - wenn er seine Normalform hat.

Beim SC DHfK Leipzig sind bis auf den verletzten Lukas Binder alle Spieler einsatzfähig und das Team fiebert dem Topspiel entgegen: „Wenn wir gegen Flensburg spielen, ist das ein absoluter Handball-Festtag. Noch vor drei Jahren haben wir von genau solchen Spielen geträumt. Wir werden am Sonntag alles reinhauen“, so Geschäftsführer Karsten Günther. Die Fans können sich also am Sonntag auf einen temporeichen und packenden Handballnachmittag freuen: „Flensburg spielt den schnellsten Handball der Liga – doch wir haben dafür eine der beweglichsten Abwehrreihen der Liga“, so Abwehrchef Bastian Roscheck.

Das Medieninteresse für das Topspiel ist ebenfalls enorm: Neben der Liveübertragung von Sky berichten der MDR und die ZDF-Sportreportage aus der ARENA. Im Anschluss der Partie sendet außerdem "Kretzschmar - der Handball-Talk" live aus Leipzig. Sky Experte und DHfK-Aufsichts-ratsmitglied Stefan Kretzschmar meldet sich um 17.00 Uhr frei empfangbar auf Sky Sport News HD mit dreifachem Bundestrainerfachwissen: Zu Gast sind der ehemalige Bundestrainer Heiner Brand, der aktuelle Bundestrainer Christian Prokop und Frauen-Bundestrainer Michael Biegler.

 

Die Stimmen der beiden Cheftrainer:

André Haber (SC DHfK Leipzig):

"Flensburg ist eine Mannschaft mit sehr viel Qualität und Schnelligkeit. Sie haben ebenfalls eine gute Deckung und mit Mattias Andersson einen Weltklassetorhüter dahinter. Doch die SG hat in Hannover auch schon gezeigt, dass sie verwundbar ist.

 Wir wollen uns nicht ihren Stempel aufdrücken lassen, sondern unsere eigenen Stärken zeigen. Daher werden wir nicht nur gegnerorientiert in die Partie gehen, sondern wollen unsere eigene Leistung stabilisieren und die Fehler abstellen, die uns in den letzten Spielen unterlaufen sind. Wichtig wird ein gutes Rückzugsverhalten und eine stabile Deckung. Bisher haben wir zwar jedes Duell mit Flensburg verloren, doch daraus haben wir gelernt."

Maik Machulla (SG Flensburg-Handewitt):

 „Ich bin mit dem Saisonstart der Mannschaft und mit meinem Start als neuer Cheftrainer sehr zufrieden. Zuletzt haben wir mit dem deutlichen Heimsieg gegen die Rhein-Neckar Löwen gezeigt, was in uns steckt und was wir im Stande sind zu leisten. 

Wir gehen in jedes Spiel mit dem Ziel, es zu gewinnen. Das werden wir auch in Leipzig tun. Zuversichtlich stimmt mich zum einen die Qualität meiner Mannschaft. Zum anderen haben wir uns in den letzten Tagen intensiv und gut auf den Gegner vorbereitet. Wir wollen in der ARENA unbedingt die nächsten zwei Punkte holen. 

Ich wollte als Nachfolger von Ljubomir Vranjes eine Sache ändern, aber letztlich habe ich die Handball-Sprache, die ich selber 15 Jahre gehört habe, übernommen. Das bedeutet, dass bei uns nach wie vor ein Mix aus Deutsch und Skandinavisch gesprochen wird. Es ist deutlich einfacher, in Begriffen zu kommunizieren, an die man sich selbst – und auch 16 Spieler – über viele Jahre gewöhnt hat und sich damit wohl fühlt.“

Quelle: SC DHfK Leipzig

Foto: Justen

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