11.03.2018  DKB Handball-Bundesliga

Lemgo will Leipzig vor Probleme stellen

Leipzig empfängt den Traditionsclub Lemgo - und eine Rechnung soll beglichen werden. Im Hinspiel im September gewann Lemgo mit 33:29 gegen den SC DHfK. Zwar übernimmt Leipzig die Favoritenrolle auf dem Papier, doch ist bei dieser Partie alles möglich.

Ein ganz wichtiges Heimspiel im Kampf um einen einstelligen Tabellenplatz in der DKB Handball-Bundesliga liegt am Wochenende vor den Männern des SC DHfK Leipzig. Das Traditionsteam TBV Lemgo gastiert am Sonntag um 12:30 Uhr in der ARENA Leipzig. Nur sechs Punkte liegen zurzeit zwischen dem Achten SC DHfK Leipzig und dem Zehnten Lemgo. Die DHfK-Mannschaft ist gewarnt vor den unbequemen Gästen, denn Partien gegen den Deutschen Meister von 1997 und 2003 waren in der Vergangenheit immer eng. Im Hinspiel kassierte der SC DHfK eine 33:29-Niederlage. Dass die TBV-Männer jedem Gegner das Leben schwer machen können, haben sie erst kürzlich beim Unentschieden bei der MT Melsungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Trainer Florian Kehrmann, Weltmeister von 2007, hat es geschafft, seinem Team nach der vergangenen Zittersaison wieder Selbstvertrauen einzuimpfen. Wenige Tage nach der grandiosen Fanfahrt mit dem Sonderzug nach Mannheim wollen die Leipziger Fans auch beim Heimspiel wieder Gänsehautstimmung verbreiten. Über 3500 Handballfans haben sich bereits ein Ticket für den Leckerbissen zum Sonntagmittag gesichert. Der Einsatz von Aivis Jurdzs steht bei den Leipzigern weiterhin auf der Kippe. Die letzte Trainingseinheit vor dem Spiel hat Cheftrainer Michael Biegler für Samstagmittag angesetzt.

Lemgo-Trainer Florian Kehrmann zum Spiel: „Wir lassen uns nicht davon blenden, dass Leipzig in der Rückrunde erst zwei Punkte geholt und sich dabei letzte Woche zu Hause gegen die Eulen Ludwigshafen auch schwergetan hat. Es wird ein schweres Auswärtsspiel, zumal Trainer Michael Biegler mit Pieczkowski und Rojewski zwei starke Abwehrspieler wieder zur Verfügung stehen. Trotzdem sehe ich uns nicht chancenlos, auch wenn Leipzig zu Hause sicherlich der Favorit ist. Wir werden alles daransetzen, die sehr aggressiv verteidigende Leipziger 6:0-Abwehr im Angriff vor Probleme zu stellen, und haben auch für die eigene Abwehr Strategien erarbeitet.“

 

Quelle: SC DhfK Leipzig

Bild: Justen

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