10.09.2017  DKB Handball-Bundesliga

Mit Mut gegen den neuen Liga-Schreck: Lübbecke fokussiert die Recken

Beim TuS N-Lübbecke bewahrt man stoisch Ruhe. Gelassenheit beherrscht die Szenerie „und die Stimmung in der Mannschaft ist weiterhin gut“, gab TuS-Rechtsaußen René Gruszka jetzt einen kleinen Einblick in die Gefühlslage bei ihm und den Teamkameraden. 0:6 Punkte nach drei Spielen zwängen gleichwohl dazu, „besonders fokussiert auf die nächste Aufgabe“ zu blicken. An diesem Sonntag, 10. September, geht es ab 12.30 Uhr in der Merkur Arena gegen die TSV Hannover-Burgdorf.

Eine Konstanz, die es bereits vor knapp drei Wochen im Pokalspiel gegen die Hannoveraner gegeben hat. Freilich auch da nicht über die gesamte Spielzeit. „Beim Einlaufen der Außen und gleich zwei Kreisläufern ist es nie leicht, erfolgreich zu verteidigen“, weiß Aaron Ziercke um die Stärken beim Gegner, der sich aber auch erinnert, „wie gut wir im Pokal lange Zeit damit klargekommen sind“. Doch nicht nur die Abwehr wird am Sonntag besonders gefordert sein, „auch in der Offensive müssen wir viel Disziplin aufbringen und uns klare Wurfchancen erarbeiten“.

„Wiedergutmachung ja, aber Revanche möchte ich das nicht nennen“, was man sich gegen den Bezwinger des TuS im Pokal nun in der Meisterschaftspartie vorgenommen habe, so René Gruszka. Klar sei doch, dass allein der Klassenerhalt das Ziel sei, da gebe die Momentaufnahme nach den ersten drei Partien keinen Anlass, sich über Gebühr zu ärgern. „Vergesst nicht, wie nah wir dran waren“, zumindest für einen Teilerfolg beim Spiel in Minden, verdeutlichte am Donnerstag TuS-Coach Aaron Ziercke. „Nur Millimeter“ hätten gefehlt bei den Holztreffern des TuS im zweiten Durchgang. In den zweiten 30 Minuten „haben wir GWD unser Spiel aufgezwungen“.

Das macht in der Tat Hoffnung auf die kommende Heimpartie gegen Hannover-Burgdorf. „Natürlich haben wir Respekt vor diesem Gegner“, der „zudem mit zwei Siegen in die Saison gestartet ist“. Mit „mehr Selbstbewusstsein als noch im Pokalspiel“ dürfte die TSV ans Wiehengebirge reisen, dessen ist sich Aaron Ziercke sicher. Alle Mannschaftsteile seien richtig gut besetzt, nicht zuletzt die schnellen Außenspieler müsse man nennen. „Die ziehen im Gegenstoß schnell weg…“ Umso wichtiger sei es daher für den TuS, „vorne möglichst wenig Fehler zu machen, die werden sonst gnadenlos bestraft“. Kenji Hövels wird bei den Nettelstedtern ausfallen, das ist bekannt. Jó Gerrit Genz hat sich böse den Fuß vertreten, während der Pressekonferenz am Donnerstag traf aber die erfreuliche Nachricht aus der medizinischen Abteilung ein, dass Gerrit sich weder einen Bruch, noch einen Riss dabei zugezogen hat. Ob er am Sonntag spielen kann, bleibt einstweilen jedoch noch offen.

Quelle: TuS N-Lübbecke

Foto: Krato

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