11.02.2018  DKB Handball-Bundesliga

Kiel kommt! TV Hüttenberg vor schwerer Aufgabe

Bundesliga-Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg ist zurück aus der Winterpause und hat mit dem Heimduell gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel direkt eine besondere Herausforderung vor der Brust. Nach sechs Wochen Pause werden die Mittelhessen am Wochenende - mit festen Blick in Richtung „Klassenerhalt“ - ihren Weg durch die DKB Handball-Bundesliga weiter fortsetzen.

Am Sonntagmittag (12:30 Uhr / LIVE: Sky Sport) wird die Sporthalle-Ost in Gießen zum ersten Mal restlos ausverkauft sein. 2600 Tickets gingen für das Spiel im Vorverkauf weg. „Das ist wirklich überragend. Ich glaube, jeder meiner Spieler freut sich darauf, vor einer solchen Kulisse am Sonntag einlaufen zu dürfen“, so TVH-Cheftrainer Emir Kurtagic vor der anstehenden Heimaufgabe.

Das Heim-Restprogramm in der Rückrunde kann sich sehen lassen. Die Aufgabe gegen den THW Kiel ist der Auftakt einer ganzen Reihe von schwierigen Heimspielen für die Blau-Weiß-Roten. Es folgt das Duell mit den Nordlichtern aus Flensburg (22. Februar) und das prestigeträchtige Mittelhessen-Derby gegen die HSG Wetzlar (11. März).

„Wir haben die Zeit in der Winterpause gut genutzt, um uns auf die Rückrunde optimal vorzubereiten“, erklärt Kurtagic mit Rückblick auf das einwöchige Trainingslager in Lovosice (Tschechien). „Wir haben dort in vielen Bereichen etwas bewegen können, dennoch müssen wir nach der Vorbereitung jetzt erst einmal sehen, wo das Team eigentlich steht.“

Der THW Kiel wusste bereits unter der Woche zu überzeugen. Das Team von Alfred Gislason feierte in der VELUX EHF Champions League einen überzeugenden 22:20-Erfolg über die Ungarn aus Veszprém. Allerdings kehrten mit Toft Hansen, Nikola Bilyk und Lukas Nilsson gleich drei Akteure angeschlagen von der Europameisterschaft in Kroatien zurück. Besonderes Kopfzerbrechen aber bereitet den Norddeutschen der erneute Ausfall von Kapitän Domagoj Duvnjak (Muskelfaserriss).

„Kiel hat gegen Vezprém gezeigt, wie stark diese Truppe trotzdem sein kann“, lobt Kurtagic den Gegner. „Für uns geht es jetzt darum, dass wir vor unserem eigenen Publikum möglichst befreit aufspielen können. Ich hoffe, dass wir dabei dem THW über 60 Minuten Paroli bieten und sie vielleicht am Ende auch etwas ärgern können.“

Obwohl zuletzt Vladan Lipovina, Ragnar Johannsson und Mario Fernandes mit einer Grippe im Training kürzertreten mussten, werden alle drei Akteure ihrem Trainer am Sonntagmittag zur Verfügung stehen können. Szymon Sicko wird wegen Knieproblemen die Partie verpassen.

Foto: Binder

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