02.11.2016  Intern

Wiede fällt für Länderspiele aus / Musche ersetzt verletzten Dahmke

Kurz vor den ersten beiden Qualifikationsspielen zur EHF EURO 2018 hat es noch einmal Bewegung im Kader der Deutschen Handball-Nationalmannschaft gegeben. Europameister Fabian Wiede (Füchse Berlin) laboriert an einer Verletzung der linken Schulter und fällt für unbestimmte Zeit aus. Für den ebenfalls verletzten Linksaußen Rune Dahmke (THW Kiel) rückt der Magdeburger Matthias Musche nach.

Europameister Fabian Wiede muss auf die ersten beiden Qualifikationsspiele zur EHF EURO 2018 verzichten. Der 22-jährige Linkshänder des Vereinsweltmeisters Füchse Berlin laboriert an einer Verletzung der linken Schulter und fällt für unbestimmte Zeit aus.

Im aktuellen Aufgebot von Bundestrainer Dagur Sigurdsson für die Partien gegen Portugal (Mittwoch, 19 Uhr, in Wetzlar) und die Schweiz (Samstag, 17.45 Uhr, in Zürich - jeweils live bei Sport1) stehen für den rechten Rückraum damit die Linkshänder Steffen Weinhold und Kai Häfner.

Wiede unterzog sich bereits am Montag einer MRT-Untersuchung. Zu weiteren Untersuchungen wird er sich nun in die Berliner Charité begeben. Um genauen Aufschluss über die Schwere der Verletzung zu bekommen, ist eine Arthroskopie geplant.

Musche kommt für Dahmke ins Aufgebot

Änderung im Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft: Linksaußen Rune Dahmke (THW Kiel) muss für den an diesem Montag in Wetzlar beginnenden Lehrgang verletzt absagen. Für den Europameister rückt der Magdeburger Matthias Musche nach. Ob der Berliner Linkshänder Fabian Wiede noch zum Team stößt, entscheidet sich erst nach einer MRT-Untersuchung in der Hauptstadt.

Das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson startet am Mittwoch in der ausverkauften Rittal-Arena in Wetzlar gegen Portugal in die Qualifikation zur EHF EURO 2018. Das Spiel beginnt um 19 Uhr und wird von Sport1 live übertragen. Bereits am kommenden Samstag, 5. November, steht in Zürich das Spiel gegen die Schweiz auf dem Programm (Anwurf 17.45 Uhr, ebenfalls live bei Sport1). Weiterer Gegner im Frühjahr wird Slowenien sein. Die ersten beiden Teams jeder der insgesamt sieben Gruppen sowie der beste Gruppendritte qualifizieren sich für die EHF EURO 2018.

„Ein guter Start in die Qualifikation ist sehr wichtig”, sagte Sigurdsson bei einem Medientermin am Montagmittag. „Das Spiel gegen Portugal wird nicht einfach. Spieler und Publikum müssen deshalb von Anfang an hellwach und konzentriert sein. Portugal spielt eine sehr aggressive Abwehr - ähnlich der Brasiliens bei den Olympischen Spielen. Darauf müssen wir uns sehr gut vorbereiten.”

Kreisläufer Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), der erst vor einem Jahr in der Nationalmannschaft debütierte und nicht im Team für Rio stand, sagte: „Es ist ein super Gefühl, wieder dabei sein zu dürfen. Und nach einem Jahr Nationalmannschaft ein Heimspiel in Wetzlar zu erleben, ist einfach toll.”

„Es ist sehr schön, wieder hier zu sein”, sagte der seit dem Sommer für die Füchse Berlin spielende Steffen Fäth. Der ehemalige Kapitän der HSG Wetzlar erwartet am Mittwoch ein besonderes Heimspiel: „Die Atmosphäre in der Rittal-Arena ist unglaublich. Darauf darf sich zum Länderspiel gegen Portugal jeder freuen.”

Text: DHB

Bild: Lächler

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