16.05.2017  Intern

Änderungen des DHB-Pokals verabschiedet - Bundesrat votiert für Erhalt des Deutschen Amateurpokals

Der Bundesrat hat bei seiner Sitzung in Bremen für den Erhalt des Deutschen Amateurpokals über die Saison 2017/18 hinaus votiert und Änderungen des DHB-Pokals verabschiedet. Ab der Spielzeit 2018/19 werden am DHB-Pokal auch die Drittligisten auf den Plätzen 5 bis 13 nach einer Qualifikation teilnahmeberechtigt sein.

Darüber hinaus haben dann in der ersten Phase des DHB-Pokals, die weiterhin mit 64 Mannschaften im Final-Four-Modus ausgetragen wird, die klassentieferen Teilnehmer das Recht auf Ausrichtung dieser Turniere.

Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes, begrüßte die positive Entscheidung zum erstmals 2015 ausgetragenen Deutschen Amateurpokal: „Der Deutsche Amateurpokal ist die Plattform schlechthin für den Amateursport. Hier bekommt die Basis unseres Sports im Vorfeld des großen Pokalfinals dank der DKB Handball-Bundesliga eine große Bühne. Ich bin froh, dass wir nach zum Teil kontroversen Diskussionen zu diesem Ergebnis gekommen sind.“

Vor in den letzten Minuten 4000 Zuschauern in der Hamburger Barclaycard Arena sicherte sich im April der TuS Spenge (siehe Bild) im Finale gegen den HSV Bad Blankenburg erst nach Siebenmeterwerfen den Deutschen Amateurpokal. Michelmann: „Dieses begeisternde Spiel war vor einer großartigen Kulisse ein absoluter Höhepunkt. Gerade diese jüngsten Eindrücke haben einen starken Einfluss auf die Entscheidung des Bundesrates gehabt.“ Weiterer Faktor war das Entgegenkommen der DKB Handball-Bundesliga, den klassentieferen Mannschaften das Recht auf Austragung der Eingangsturniere des DHB-Pokals zuzugestehen.

„Wir haben intensiv über den Deutschen Amateurpokal diskutiert, sind aber nach allem Für und Wider überzeugt, dass dieses Angebot wesentlich für unsere Amateure ist“, sagt Carsten Korte, Vizepräsident Amateur- und Breitensport. „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, den Deutschen Amateurpokal weiterzuentwickeln. Unser Dank geht noch einmal an die DKB Handball-Bundesliga, dass wir in Hamburg Teil des großen Final Four sein dürfen.“

„Unsere Amateure bilden die Basis des Handballsports. Der Deutsche Amateurpokal ist für einen Oberligisten die Chance schlechthin, beim Final Four in Hamburg mit den Großen zu spielen“, sagt Hans Artschwager, Präsident des HV Württemberg und Mitglied der AG Pokal, die den Amateurpokal 2013 ins Leben gerufen hat. „Ich bin davon überzeugt, dass der Deutsche Amateurpokal weiter an Bedeutung gewinnen wird. Beste Referenzen für diesen Wettbewerb geben nicht nur die diesjährigen Finalteilnehmer.“

Am Deutschen Amateurpokal nehmen weiterhin die Pokalsieger der Landesverbände teil. Der große DHB-Pokal startet auch künftig mit 64 Teilnehmern. Neben den 18 Bundes- und derzeit 20 Zweitligisten sind dies die Ersten bis Vierten der vier Drittligastaffeln sowie die beiden Finalisten des Deutschen Amateurpokals. Die verbleibenden acht Plätze werden von Drittligisten auf den Plätzen 5 bis 13 der vier Staffeln erstmals im Anschluss an die Saison 2017/18 ausgespielt. Ausgenommen hiervon sind 2. Mannschaften.

Quelle: DHB

Foto: Klahn

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