08.04.2017  REWE Final Four

REWE Final Four: Ekberg-Show bei Kieler Finaleinzug

Der THW Kiel steht im Finale des REWE Final Four 2017. Gegen den SC DHfK Leipzig setzte sich der Rekordpokalsieger aus dem Norden mit 35:32 durch und trifft am Sonntag auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt. Niclas Ekberg erwischte beim Kieler Triumph einen Sahnetag.

Das 1.Halbfinale in Kürze

Von Aufregung war beim REWE Final Four-Debütanten SC DHfK Leipzig nichts zu spüren! Niclas Pieczkowski trug sich gleich zwei Mal in die Torschützenliste ein und legte den Grundstein für eine torreiche erste Halbzeit. Kiel tat sich schwer gegen die aggressive Abwehr und lag nach acht Minuten bereits mit 7:4 zurück. Das änderte sich im Verlauf der ersten Halbzeit, sodass sich Leipzig nie wirklich absetzen konnte. In der 27.Minute drehte der THW mit einem Doppelpack von Rune Dahmke die Partie und führte erstmals mit 17:16. Mit 19:19 ging es letzten Endes in die Kabinen.

Aus diesen kam der THW Kiel frischer zurück, während der SC DHfK Leipzig dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen musste. Kiel gelang es, zwischen sich und seinem Kontrahenten ein kleines Polster herauszuwerfen. Beim 30:27 in der 49.Minute durch Domagoj Duvnjak schien der THW die Partie im Griff zu haben. Falsch gedacht. Leipzig startete einen letzten Aufbäumungsversuch und kämpfte sich zurück in die Partie. Christoph Steinert gelang in der 56.Minuten der 30:29-Anschlusstreffer. Zu mehr sollte es allerdings nicht reichen. Rune Dahmke und Duvnjak stellten den alten Abstand wieder her. Durch den 35:32-Erfolg zieht der THW Kiel ins Finale des REWE Final Four ein, während der SC DHfK bei seiner Premiere vorzeitig die Segel streichen muss.

08.04.2017 - REWE Final Four

REWE Final Four: Flensburg stürmt ins Finale!

Die SG Flensburg-Handewitt ist dank eines 33:23-Husarenritts über die Rhein-Neckar Löwen ins Finale des REWE Final Fours eingezogen. Nach einer überragenden zweiten Halbzeit führten die Flensburger den amtieren deutschen Meister zeitweise regelrecht vor und treffen nun am Sonntag im Finale auf den THW Kiel.

Die Highlights

0.Minute: Gänsehaut pur!

Schon vor dem Anpfiff bringen die Fans aus Kiel und Leipzig die Stimmung auf den Siedepunkt! Unfassbar diese Atmospähre in der Halle!

2.Minute: Der Neuling ist da!

Nervösität bei Leipzig? Fehlanzeige! Der Final Four-Debütant zeigt sich von der Kulisse völlig unbeeindruckt und geht mit zwei Toren durch Niklas Pieczkowski in Front! Auch Jens Vortmann startet mit einer Parade gegen Rune Dahmke in seinen Arbeitstag. Leipzig ist im Spiel!

8.Minute: Frech, frecher, Ekberg!

Was macht man, wenn man 3:6 hinten liegt und einen Siebenmeter gepfiffen bekommt? Na klar, Niclas Ekberg werfen lassen! Der Schwede überwindet Jens Vortmann mit einer rotzfrechen Bogenlampe!

11.Minute: Alles wieder offen!

Kiel findet den Zugriff auf das Spiel und kann durch Steffen Weinhold ausgleichen. 6:6 - alles wieder offen!

14.Minute: Da waren's wieder drei

Christian Prokop scheint die richtigen Worte gefunden zu haben. Leipzig hat sich genug ausgeruht und zieht wieder auf 9:6 davon.  Vortmann ist ein starker Rückhalt!

22.Minute: Erneuter Ausgleich

Was bei Leipzig geht, geht auch beim THW Kiel! Der Rekordpokalsieger holt innerhalb drei Minuten den 7:11-Rückstand auf und gleicht zum 12:12 aus. Die Halle steht Kopf!

27.Minute: Doppelter Dahmke

Da ist die Kieler Führung! Rune Dahmke läuft zwei Konter und schraubt den Spielstand auf 17:16 für den THW! Was fällt Leipzig jetzt ein?

32.Minute: Kiel legt vor

Der Rekordpokalsieger kommt deutlich frischer aus der Kabine als sein Gegenüber. Ekberg erhöhrt mit einem schönen Dreher zum 21:19.

34.Minute: Sorge um Nilsson

Auf einmal wird es still in der ausverkauften Barclaycard Arena in Hamburg. Lukas Nilsson hat sich im Angriff das Knie verdreht und bleibt aufdem Boden liegen. Das sieht nicht gut aus, hoffen wir das Beste!

36.Minute: Lass das mal den Dule machen

Starke Szene von Domagoj Duvnjak. Dem THW Kiel droht das Zeitspiel. Der Kroate erkundigt sich beim Schiedsrichter, wie viele Pässe noch erlaubt sind und schickt dann seine Teamkollegen weg. Duvnjak macht es selbst und trifft zum 23:20.

55.Minute: Landin nagelt den Kasten zu!

Wahnsinn! Niklas Landin bewahrt seine Mannschaft vor dem Leipziger Anschlusstreffer mit zwei sensationellen Reflexen! Das können nur ganz wenige außer ihm!

56.Minute: Leipzig lebt!

Wer den Neuling abgeschrieben hat, der ist auf dem ganz falschen Dampfer! Christoph Steinert verwandelt seinen Siebenmeter erfolgreich zum 29:30-Anschlusstreffer.

Spieler des Spiels

12 Treffer aus 14 Versuchen - Niclas Ekberg war maßgeblich am Finaleinzug seines THW Kiels beteiligt. Der Schwede überzeugte auf der Rechtsaußen-Position und war auch vom Siebenmeterstrich fünf Mal erfolgreich.

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