08.04.2017  REWE Final Four

REWE Final Four: Flensburg stürmt ins Finale!

Die SG Flensburg-Handewitt ist dank eines 33:23-Husarenritts über die Rhein-Neckar Löwen ins Finale des REWE Final Fours eingezogen. Nach einer überragenden zweiten Halbzeit führten die Flensburger den amtieren deutschen Meister zeitweise regelrecht vor und treffen nun am Sonntag im Finale auf den THW Kiel.

Das 2.Halbfinale in Kürze

Beide Mannschaften kamen über ihre Abwehrreihen in die Partie. In der Defensive wurde Beton angerührt, im Angriff taten sich die Teams allerdings schwer. Ein munteres Scheibenschießen kündigte sich zunächst nicht an.

Dann fiel jedoch der Vorhang für die Hauptakteure der ersten Halbzeit. Bei Flensburg übernahm Rasmus Lauge das Zepter und war mit sechs Treffern im ersten Durchgang maßgeblich für die Flensburger 18:16-Halbzeitführung beteiligt.  Bei den Rhein-Neckar Löwen verteilte sich die Last auf den Schultern von Andy Schmid, Kim Ekdahl du Rietz und Hendrik Pekeler. Das Dreigestirn fand immer wieder ein Mittel, die Flensburger Abwehr zu überwinden, sodass das Spiel nach den ersten 30 Zeigerumdrehungen noch längst nicht entschieden war.

Das änderte sich allerdings im zweiten Durchgang. Kevin Moeller entwickelte sich im Gehäuse der SG Flensburg-Handewitt zum unüberwindbaren Hindernis, während im Angriff der Norddeutschen alles gelingen wollte. Bereits beim 27:21 in der 49.Minute war der Drops gelutscht. Am Ende kamen die Rhein-Neckar Löwen noch regelrecht unter die Räder, während Flensburg mit einem auch in der Höhe verdienten 33:23-Erfolg ins Finale des REWE Final Four einzog. Dort trifft der Tabellenführer der DKB Handball-Bundesliga auf den THW Kiel, der im ersten Halbfinale den SC DHfK Leipzig mit 35:32 bezwang.

08.04.2017 - REWE Final Four

REWE Final Four: Ekberg-Show bei Kieler Finaleinzug

Der THW Kiel steht im Finale des REWE Final Four 2017. Gegen den SC DHfK Leipzig setzte sich der Rekordpokalsieger aus dem Norden mit 35:32 durch und trifft am Sonntag auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt. Niclas Ekberg erwischte beim Kieler Triumph einen Sahnetag.

Die Highlights

9.Minute: Svan ganz sicher

Bisher rühren beide Mannschaften im Abwehrzentrum regelrecht Beton an. Flensburg findet dann auf Rechtsaußen die Lücke. Lasse Svan schließt sicher ab - 4:2 für Flensburg.

14.Minute: Du Rietz übernimmt

Die Rhein-Neckar Löwen scheinen eine Lösung auf den Flensburger Defensivverbund gefunden zu haben und die heißt Kim Ekdahl du Rietz. Zwei Tore in Folge des Schweden - 7:7.

16.Minute: Schmid-Hammer

Wo packt der den denn aus!? Andy Schmid erzielt die 8:7-Führung für die Rhein-Neckar Löwen mit einem Schlagwurf der ganz feinen Art. Da war Mattias Andersson chancenlos.

20.Minute: Immer wieder Rasmus Lauge

Bei Flensburg geht das Spiel hauptsächlich über Rasmus Lauge. Der Däne hat bereits fünf Treffer auf seinem Konto.

29.Minute: Doppelbestrafung für die Löwen

Auweia, das könnte noch ganz schön bitter werden für die Rhein-Neckar Löwen. Erst verwandelt Petar Djordjic das 16:14, dann bekommt Hendrik Pekeler auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe. Es ist bereits seine Zweite im Spiel.

30.Minute: Laaaaaaaaauuuuugeeeeeee!

Mit dem Schlusspfiff netzt der Mittelmann zum 18:16 ein und lässt sich in seiner Fan-Ecke bejubeln. Dieser Mann ist "on Fire!"

32.Minute: Tor mit Seltenheitswert

Dass Gedeon Guardiola Tempogegenstöße läuft, kommt nicht oft vor. Dabei ist er eigentlich ganz flink auf den Beinen. Beim 17:18 war er sogar schneller vorne als Sigurdsson und Groetzki. Kein Witz!

37.Minute: Zum Zunge schnalzen

Da ist er, der erste Kempa des REWE Final Four. Die Island-Connection von den Rhein-Neckarlöwen hat's gemacht. Sigurdsson springt von Linksaußen ein und passt den Ball dann durch den Kreis auf die halbrechte Seite, wo Petterson angeflogen kommt. Schön!

44.Minute: Da hallt es von den Rängen

Ein überragender Akteur auf Flensburger Seite ist heute auch Kevin Moeller. Der Torhüter steht bei 45% gehaltener Bälle - eine überragende Qoute! Das finden die Flensburger Fans wohl auch und honorieren die Leistung ihrer Nummer 16 mit "Kevin Moeller"-Gesängen. 

49.Minute: Jetzt wird's deutlich

Die Rhein-Neckar Löwen scheinen mit den Kräften am Ende zu sein und wenn sie mal doch durchkommen, dann scheitern siean Moeller. Vorne klappt bei Flensburg alles. 27:21 durch, wie soll es auch anders sein, Rasmus Lauge natürlich.

58.Minute: Flensburger Torhunger

Die Blauen werden einfach nicht müde und bauen die Führung weiter aus. 31:22 - die Rhein-Neckar Löwen sind mehr als bedient!

Der Spieler des Spiels

Kevin Moeller hat eindeutig den Unterschied im Halbfinale zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt ausgemacht. 14 Paraden und eine sensationelle Quote von 52% machen Moeller zum Mann des Spiels. Zum Vergleich: seine Torhüterkollegen kamen alle jeweils nicht über 17% hinaus.

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