09.04.2017  REWE Final Four

REWE Final Four: Kiel nach Machtdemonstration zum zehnten Mal Deutscher Pokalsieger

Der THW Kiel hat das REWE Final Four 2017 eindrucksvoll gewonnen! Gegen die SG Flensburg-Handewitt krönte sich der Rekordchampion im Finale nach einer 29:23-Machtdemonstration zum insgesamt zehnten Mal zum Deutschen Pokalsieger. Für die SG Flensburg-Handewitt endet das REWE Final Four hingegen einmal mehr mit einer Niederlage. In sieben Finalteilnahmen in Serie ging Flensburg lediglich ein einziges Mal als Sieger vom Platz.

Das Finale in Kürze

Schon Minuten vor Spielbeginn zeigten sich die Fans in der ausverkauften Barclayscard-Arena in Hamburg finalreif. Alle vier Fanlager sorgten für eine wahre Gänsehautatmosphäre und stimmten schon einmal für das ein, was noch kommen sollte.

Und es sollte so einiges noch kommen. Beiden Mannschaften war die Brisanz des Nordklassikers anzumerken. Nach 2013 stand der THW Kiel erstmals wieder in einem Pokalfinale des REWE Final Four. Damals hieß der Gegner auch SG Flensburg-Handewitt, die sich 2013 dem THW geschlagen geben musste. Den Anfang in der diesjährigen Auflage gehörte Flensburg. Mit 0:2 legte der aktuelle Tabellenführer der DKB Handball-Bundesliga. Den Vorsprung konnte die SG allerdings nicht lange halten. 

Kiel kämpfte sich in die Partie. Nach sechs Minuten hieß es 3:3. Nach dem Ausgleich zeigte sich Flensburg zwar spielfreudiger, der THW jedoch war dominanter. Vor allem Niklas Landin zeigte im Tor der Zebras eine Finalform und war Garant für die Kieler Stärke. In einem sehr hochklassigen Spiel konte sich bis zur Halbzeit allerdings niemand so richtig absetzen, sodass es mit einer knappen Kieler 13:12-Halbzeitführung in die Kabinen ging. 

Im zweiten Durchgang kristallisierte sich die Kieler Dominanz immer weiter raus. Der Rekordchampion ließ keinen Zweifel aufkommen, dass der Pokalsieger 2017 nur THW Kiel heißen kann. Flensburg hingegen musste dem hohen Tempo aus dem Halbfinale Tribut zollen und ließ abreißen. Beim 20:15 in der 42.Minute durch Domagoj Duvnjak war der THW Kiel erstmals mit fünf Toren davon geeilt. Auch der Versuch von Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes, den Kieler Angriff mit einer Manndeckung gegen Duvnjak ins Stocken zu bringen, verpuffte im Jubel der Kieler Anhänger, die ihre Mannschaft frenetisch voranpeitschten.

Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 29:23-Erfolg für den THW Kiel. Durch den Sieg haben sich die Zebras nach ihrer dreijährigen REWE Final Four-Abstinenz eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Pokaltriumph 2017 ist der insgesamt zehnte Pokalsieg der Kieler Vereinsgeschichte.

09.04.2017 - REWE Final Four

REWE Final Four: TuS Spenge ist DHB-Amateur-Pokalsieger 2017

TuS Spenge heißt der dritte Titelträger im DHB-Amateurpokal. Mit einem 36:35 (14:13, 31:31, 5:4 im Siebenmeterwerfen) im Finale gegen den HSV Bad Blankenburg sicherte Westfalen-Oberligist den Titel gegen den Mitteldeutschen Meister in der Hamburger Barclaycardarena den Pokal.

Die Highlights

0.Minute: TuS Spenge ist Amateurpokalsieger

Im Vorfeld des großen Finales fand bereits das DHB-Amateurpokalfinale statt. In einem richtigen Krimi, das erst im Siebenmeterwerfen seinen Sieger fand, setzte sich am Ende TuS Spenge durch. Herzlichen Glückwunsch, Männer! Zum Spielbericht geht's HIER lang.

0.Minute: Finalreife Atmosphäre

Die Halle steht Kopf! Schon Minuten vor Spielbeginn bebt die Stimmung auf den Rängen. Das ist Gänsehaut-Atmosphäre PUR!

1.Minute: Eggert eröffnet

In seinem letzten REWE Final Four-Finale ist es Anders Eggert, der das Torewerfen eröffnet. Mit einem Siebenmeter ins linke Toreck netzt der Däne zum 1:0 ein.

5.Minute: Gislasons Pokalplan?

Ungewohntes Bild im Kieler Angriff. Rune Dahmke, etatmäßiger Linksaußen bei den Zebras, zieht im Finale auf Rückraummitte als Spielmacher die Fäden. Bylik, Dissinger und Nilsson sitzen vorerst auf der Bank. Vermutlich verspricht sich Alfred Gislason davon mehr Bewegung im Rückraum. Ob sein Plan aufgeht?

7.Minute: Materialtest nicht bestanden

Das Finale ist keine zehn Minuten alt und schon ist das Trikot von Domagoj Duvnjak kaputt. Hier ist Feuer drin!

10.Minute: Zucker!

Niklas Landin hat auch im Finale den Vorzug vor Andreas Wolff im Tor der Kieler erhalten. Bis jetzt vollkommen zurecht! Erst hält er einen verdeckten Unterarmwurf von Thomas Mogensen, dann leitet der Torhüter noch im Sitzen den direkten Konter ein! Niclas Ekberg vollstreckt - 5:3 für Kiel.

21.Minute: Offene Kiste

Die Mannschaften schenken sich in der Anfangsphase keinen einzigen Milimeter! Jedes Tor ist hart umkämpft. 9:9 der Spielstand.

27.Minute: Immer wieder Landin! 

Der Kieler Torwart ist bockstark aufgelegt! Landin hat bereits sechs Paraden auf dem Konto und ist ein Garant für die Kieler Führung.

33.Minute: Maximaler Einsatz!

Duvnjak nagelt den Ball an die Latte, sodass das Spielgerät in hohem Bogen zurück in Richtung Kieler Hälfte fliegt. Lasse Svan gewinnt den Sprint gegen Nikola Bylik und kann sich gerade so mit einem Hechtsprung de Ball sichern. Kentin Mahé ist mitgelaufen, bekommt den Ball und verkürzt zum 14:13.

40.Minute: Getragen von den Fans

Die Partie geht in die entscheidende Phase und der THW Kiel führt mit 18:15. Bei jeder gelungenen Aktion, sei es im Angriff oder in der Abwehr, drehen sich die Spieler zu ihren Fans und pushen sich gegenseitig hoch. Diese honorieren das und feiern ihre Mannschaft frenetisch an.

40.Minute: Duvnjak humpelt vom Feld

Au Backe das wäre bitter für den THW! Duvnjak scheint sich bei seinem Treffer zum 19:15 wehgetan zu haben. Der Kroate humpelt vom Feld und wird vom Teamarzt sofort behandelt.

42.Minute: Sportartwechsel

Was war das denn bitte? Erst macht Wiencek das Tor zum 20:15, dann versucht Gottfriedson beim Anspiel direkt aufs Tor zu werfen, weil Landin noch nicht ganz in seinem Kasten ist. Der Ball kommt aber gar nicht an, weil Rune Dahmke in der Manier eines Wide-Receivers den Ball vor dem Kreis abfängt.

47.Minute: War es das?!

Flensburg findet einfach keinen Zugang mehr zum Spiel. Der THW Kiel hingegen ist nicht zu stoppen. 23:17 für den Rekordchampion. Kommt Flensburg noch einmal ran oder war das die Entscheidung?

58.Minute: Der Deckel ist drauf

Nikola Bylik verwandelt zum 28:22. Das war es endgültig. Die Fans und die Ersatzspieler feiern jetzt schon ausgelassen.

60.Minute: Offiziell

Jetzt ist es amtlich. Der THW Kiel ist Deutscher Pokalsieger 2017!

Spieler des Spiels

30% im Halbfinale, 36% im Finale - Niklas Landin bestätigte seine Topform vom Vortag und lieferte gegen die SG Flensburg-Handewitt eine finalreife Vorstellung ab. Der Däne war mit seinen 13 Paraden entscheidender Mann für den Kieler Pokaltriumph.

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