09.04.2017  REWE Final Four

REWE Final Four: TuS Spenge ist DHB-Amateur-Pokalsieger 2017

TuS Spenge heißt der dritte Titelträger im DHB-Amateurpokal. Mit einem 36:35 (14:13, 31:31, 5:4 im Siebenmeterwerfen) im Finale gegen den HSV Bad Blankenburg sicherte Westfalen-Oberligist den Titel gegen den Mitteldeutschen Meister in der Hamburger Barclaycardarena den Pokal.

Danach hatte es lange nicht ausgesehen. Die Westfalen kamen besser aus den Startlöchern, führten früh mit 5:1 und konnten diese Führung bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit behaupten. Erst zum Ende des ersten Durchgangs kamen die Thüringer besser in Fahrt und pirschten sich Tor um Tor an den TuS Spnege heran. Kurz vor dem Seitenwechsel kam der HSV zum Ausgleich.

Der zweite Durchgang begann wie der erste endete. Der HSV Bad Blankenburg war nun am Drücker und erarbeite sich beim 16:15 durch Marcel Werner eine knappe Führung. Spenge tat sich zunehmend gegen die stabile 6:0-Abwehr der Bad Blankenburger schwer. Und als beim Stand von 21:19 für die Thüringer Keeper Tobias Jahn erste ein Strafwurf von Spenges Dennis Mathews und den Nachwurf von Christoph Harbert entschärfte und auf der anderen Seite Ladislav Brykner mit einem krachenden Stemmwurf auf 22:19 erhöhte, sprach alles für die Grün-Gelben.

Doch Spenge, angetrieben von Rückraumspieler Fabian Breuer biss sich wieder in das Finale zurück und schaffte durch Harbert beim 22:22 wieder den Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für den Favoriten. Doch auch jetzt ließ sich der TuS Spenge nicht abschütteln. Und als nach dem 28:28-Ausgleich Dennis Mathews von der Strafwurflinie das 29:28 schaffte, waren die Karten wieder ganz neu gemischt. Doch der HSV schlug in Person von Brykner zweimal zur 30:29-Führung zu. Justus Clausings Treffer zum 30:30 in der 57. Minute war der Auftakt in die dramatische Schlussphase, die die 2917 Zuschauer fesselte. In den verbleibenden drei Spielminuten fiel auf beiden Seiten nur noch ein Treffer. Mit 31:31 nach der regulären Schlussphase ging es ins entscheidende Siebenmeterwerfen. In dem hielte Spenges Bastian Räber gegen Radoslav Miler und Justus Clausing behielt beim entscheidenden fünften Siebenmeter gegen Felix Herholc die Nerven.

09.04.2017 - REWE Final Four

REWE Final Four: Kiel nach Machtdemonstration zum zehnten Mal Deutscher Pokalsieger

Der THW Kiel hat das REWE Final Four 2017 eindrucksvoll gewonnen! Gegen die SG Flensburg-Handewitt krönte sich der Rekordchampion im Finale nach einer 29:23-Machtdemonstration zum insgesamt zehnten Mal zum Deutschen Pokalsieger. Für die SG Flensburg-Handewitt endet das REWE Final Four hingegen einmal mehr mit einer Niederlage. In sieben Finalteilnahmen in Serie ging Flensburg lediglich ein einziges Mal als Sieger vom Platz.

Stimmen:

Jörn Schläger (Trainer HSV Bad Blankenburg): „Wir sind nicht ins Spiel gekommen. Wir wussten, was auf uns zukommt, haben uns aber gegen die 3:2:1-Abwehr von Spenge schwer getan. Das wollten wir anders bespielen. Dann wurde es besser und wir haben uns den Drei-Tore-Vorsprung erspielt. Den konnten wir leider nicht halten. Am Ende entscheidet beim Siebenmeterwerfen auch das Glück. Glückwunsch an den TuS Spenge.“

Heiko Holtmann (Trainer TuS Spenge): „Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Es war ein tolles Finale und dass man dann als Gewinner nach Hause fährt, ist natürlich umso schöner.“

Carsten Korte (DHB-Vizepräsident Amateur- und Breitensport): „Erst einmal Glückwunsch an beide Teams für das Erreichen des Finale. Ich denke, wir als DHB und die DKB HBL haben dem Spiel einen tollen Rahmen geboten.“

 

Text: DHB

Bild: Klahn

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