16.02.2018  2. Handball-Bundesliga

Der Freitag in der Übersicht - Bietigheim siegt, Lübeck-Schwartau stolpert

Die drei Spiele des Freitags boten die ein oder andere Überraschung. Während der VfL Eintracht Hagen gegen die HSG Nordhorn-Lingen gewann, entführte die SG BBM Bietigheim beim TUSEM Essen souverän beide Punkte. Die Überraschung des Tages lieferte der HC Elbflorenz 2006, der nach einer starken Partie den Favoriten vom VfL Lübeck-Schwartau ein Unentschieden abtrotzte.

Die Spiele in Kürze

HC Elbflorenz 2006 vs. VfL Lübeck-Schwartau: 25:25 (13:7)

5 Minuten waren gespielt, da rannten die Favoriten vom VfL Lübeck-Schwartau einem 0:4-Rückstand hinterher. Die Gastgeber standen vor allem in der Abwehr sicher und kamen im Angriff zu einfachen Toren. Auch in der Folge ließ der HC Elbflorenz nicht nach (9:3, 18.). Die deutliche Halbzeitführung war eine echte Überraschung, die Zuschauer in der BallsportArena Dresden tobten.

Doch so leicht gaben sich die Gäste nicht geschlagen. Gestützt auf eine deutlich verbesserte Defensivarbeit, kämpften sich die Lübecker zurück ins Spiel und hatten in der 45. Minute zum 17:17 ausgeglichen. In einer hart umkämpften Partie konnte sich in den letzten Minuten kein Team absetzen - das Spiel endete wohl leistungsgerecht mit 25:25. Der VfL Lübeck-Schwartau stolpert damit unerwartet im Kampf um den Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga. 

TUSEM Essen vs. SG BBM Bietigheim: 30:35 (14:18)

Die Partie begann schnell, die Hausherren waren hochmotiviert und boten der SG BBM gleich zu Beginn die Stirn. Bietigheim schien nach der Niederlage gegen den HSC 2000 Coburg am vergangenen Spieltag etwas verunsichert - und der VfL Lübeck-Schwartau lauerte auf Platz 3 auf einen weiteren Ausrutscher. Bis zum 10:10 (17.) spielten beide Mannschaften dadurch auf Augenhöhe - in der Folge zeigte die SG BBM Bietigheim allerdings, weshalb sie als brandheißer Aufstiegskandidat zählt. Mit 14:18 aus Sicht der Essener ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte konnte der TUSEM Essen der SG BBM Bietigheim nicht mehr wirklich gefährlich werden - die Gäste verteidigten ihren 4-Tore-Vorsprung konsequent und spielten das Spiel am Ende souverän herunter.

VfL Eintracht Hagen vs. HSG Nordhorn-Lingen: 26:24 (14:9)

Als Underdog spielte der VfL Eintracht Hagen befreit auf und setzte sich in den Anfangsminuten bis auf 5:0 ab (5.).  Erst in der Folge fanden die Gäste besser ins Spiel und verkürzten (7:4, 17.). Doch die Hagener zeigten sich in der ersten Hälfte weiter stark und gingen mit einer beruhigenden 14:9-Führung in die Kabine. Wer erwartet hatte, dass den Gastgebern in der zweiten Hälfte allmählich die Luft ausgehen würde, der wurde eines Besseren belehrt. Egal was die Nordhorner versuchten - der VfL hatte stets die passende Antwort parat. In der 54. Minute führten sie so noch immer mit 4 Toren und am Ende retteten sie den Vorsprung nach einer starken Leistung hochverdient über die Zeit.

Weitere, ausführlichere Informationen folgen in Kürze.

Foto: Wolf

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