24.02.2018  2. Handball-Bundesliga

Emsdetten landet Heimsieg gegen Hildesheim

Mit 29:26 entschied der favorisierte Hausherr TV Emsdetten die Partie gegen den Aufsteiger Eintracht Hildesheim. In einem zunächst klaren Spiel, kämpften sich die Gäste noch einmal zurück, konnten das Spiel aber letztlich nicht mehr drehen. Hildesheim bleibt daher weiter auf dem 17. Und damit ersten Abstiegsplatz stehen.

Zur Halbzeit sah es bei der 17:11-Führung für die Gastgeber nicht danach aus, als könnte Eintracht es am Ende noch einmal spannend machen. Doch kurz vor Schluss hatten die Hildesheimer sogar die Chance bis auf ein Tor zu verkürzen. Letztlich aber gewann der Favorit aus Emsdetten die Partie mit 29:26. Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck musste dabei auf seinen Toptorschützen Savvas Savvas verzichten, der noch aus einer Knieblessur aus dem letzten Heimspiel gegen die HSG Konstanz laboriert. Beim Aufwärmen meldete sich zudem Maurice Lungela mit Rückenproblemen ab, sodass auch er nicht zur Verfügung stand. Die personell geschwächte Mannschaft aus Hildesheim gab trotzdem alles, konnte aber den Rückstand aus dem ersten Durchgang nicht mehr aufholen.

Bei Eintracht kam Radek Doležel zu seinem ersten Einsatz von Beginn an. Der Tscheche erzielte auch direkt das erste Hildesheimer Tor. Später verkürzte er noch zum 6:4, in dieser Phase schien die erste Hälfte noch ordentlich zu verlaufen. Im Anschluss aber ließen die Hildesheimer zu viele Torchancen liegen, was dem Gegner die Möglichkeit für einen Ausbau der Führung gab. Der TVE ließ sich nicht lange bitten und zog über 10:5 auf 15:7 davon. Robin John, Dimitri Ignatow und Andy Simon konnten die Möglichkeiten jetzt etwas besser nutzen und den Vorsprung noch etwas verkürzen. Trotzdem war die verdiente Emsdettener Führung eine hohe Hürde für das Team, das sich jetzt für die zweite Hälfte steigern musste. „Unsere Chancenauswertung und ein paar Fehler haben uns früh in eine schlechte Ausgangsposition gebracht, aber die Mannschaft hat in der zweiten Hälfte wieder Moral bewiesen, diesen Kampfgeist müssen wir beibehalten“ sagte Gerald Oberbeck.

 

Nach dem Seitenwechsel sollte es zunächst nicht besser laufen, denn die Hausherren erhöhten noch einmal auf 20:12. Anschließend aber lief es langsam besser für Eintracht. Der Hildesheimer Rückraum wusste jetzt, die Chancen zu nutzen. Vor allem Jacob Nelson drehte im zweiten Durchgang richtig auf und machte eins seiner besten Spiele im Eintracht-Trikot. Der Schwede erzielte am Ende fünf Tore. „Wir haben es geschafft, insgesamt schneller zu spielen und in der Defensive kompakter zu stehen“ sagte Trainer Oberbeck zu dieser Phase. Nach dem zwischenzeitlichen 24:21 waren die Hildesheimer viereinhalb Minuten vor Schluss beim 27:25 auf Tuchfühlung. Fin Backs hatte die Chance zum Anschlusstreffer, scheiterte aber am Pfosten. So machte der TVE schließlich den Deckel drauf und gewann verdient mit 29:26. Gerade die positiven Abschnitte will das Team nun in das Sonntagsspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen tragen.

Quelle: Eintracht Hildesheim

Foto: Dorn

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