11.12.2017  2. Handball-Bundesliga

Defensivstarkes Eintracht-Team holt souveränen Heimsieg gegen Eisenach

Mit einem starken Auftritt in der Hildesheimer Arena hat das Eintracht-Team die nächsten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geholt. Am Ende stand ein verdienter 28:19-Erfolg gegen den krisengeplagten ThSV Eisenach zu Buche. Während sich die Gäste insbesondere im ersten Durchgang noch aufbäumten, war das Team nach dem Seitenwechsel nicht mehr in der Lage, gegen die starke Hildesheimer Deckung etwas auszurichten.

Trainer Gerald Oberbeck zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft: "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, die Jungs haben unseren Plan sehr gut umgesetzt." Dabei erlaubte sich seine Mannschaft noch mehrere Fehlwürfe bei freien Einwurfchancen, denn bei den Thüringern hatten im Prinzip nur die Torhüter etwas entgegen zu setzen. Doch auch der Hildesheimer Keeper Jakub Lefan hatte wieder einen guten Tag erwischt, ebenso wie Eintrachts bester Werfer Savvas Savvas mit zwölf Toren. Sie konnten am Ende den Heimsieg mit ihrem Team und den 1.309 Zuschauern feiern, die trotz des Wintereinbruchs in die Arena gekommen waren.

Einerseits hat der ThSV Eisenach eine starke Mannschaft aufzubieten, andererseits sorgte auch der bisherige Saisonverlauf nicht gerade für Selbstvertrauen. Eisenach hatte sich aber etwas vorgenommen und konnte eine 7:3-Führung in ein 7:7 ausgleichen. Doch diese Phase war im Prinzip die einzige, in der die Hildesheimer nicht das Zepter in den Händen hielten. Schon von Beginn an hatte sich auf Eintracht-Seite wieder die hart kämpfende Deckung um Leader Chris Meiser formiert. Seit der Rückkehr des Allrounders hat sich die Defensive der Hildesheimer sehr stabilisiert, weshalb es der ThSV heute auch sehr schwer hatte, zum Zug zu kommen. Offensiv zeigte sich Savvas Savvas in Wurflaune, der trotz robusten Einsteigens der Gäste immer wieder zum Zug kommen. Im ersten Durchgang traf er bereits acht mal. Auch Andy Simon erhielt heute im Angriff viel Spielzeit und konnte sich am Ende insgesamt viermal als Torschütze eintragen. Zudem vertrat Adam Papadopoulos den wegen einer Rückenverletzung angeschlagenen Niko Tzoufras am Kreis. Eintracht konnte sich zum Ende der Spielhälfte auch wieder absetzen und sich über 14:10 eine 16:12-Halbzeitführung erarbeiten.

In den zweiten 30 Minuten hofften die Eintracht-Fans, dass ihre Mannschaft sich nicht wieder einen Einbruch erlauben würde und wurden nicht enttäuscht. Die Hildesheimer blieben souverän und ließen den Angriff des ThSV nicht mehr zur Entfaltung kommen. Dabei war Eintracht selbst im Angriff nicht immer so kaltschnäuzig, wie man es sich wünschen würde. Gleich mehrere freie Torgelegenheiten ließ das Team aus. Dennoch zog man trotz einer zwischenzeitlichen doppelten Unterzahl über 20:13 auf 24:16 davon, sodass es zu keinem Zeitpunkt mehr spannend wurde. Trainer Gerald Oberbeck konnte schon früh allen Spielern Zeit auf dem Feld geben. Ohne Bruch im Spiel brachte seine Mannschaft auch jetzt souverän den Heimsieg über die Zeit. "Bei dieser Tabellenkonstellation standen wir heute schon sehr unter Druck zu punkten, deswegen können wir um so mehr zufrieden sein, dass wir unsere Aufgabe so gut erfüllt haben" unterstrich Oberbeck noch einmal den guten Auftritt seines Teams. Sein Kollege Christoph Jauernik vom ThSV war entsprechend bedient und sagte in der Pressekonferenz: "Glückwunsch an Gerald und seine Mannschaft zum Sieg, der auch in der Höhe so verdient ist." Eintracht steht nun auf Rang 13 der Tabelle und bleibt damit voll im Soll. In den verbleibenden drei Spielen des Jahres gegen Aue, Rimpar und Wilhelmshaven will das Team um Kapitän Robin John jetzt noch weitere Punkte einfahren.

Quelle: Eintracht Hildesheim

Bild: Coordes

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