16.02.2018  2. Handball-Bundesliga

Freitagabend: Mit Vollgas in den 22. Spieltag

Drei Partien stehen zum Einstieg ins Wochenende auf dem Programm. Es trifft um 19:30 Uhr der HC Elbflorenz auf Lübeck-Schwartau, Essen auf Bietigheim und Hagen empfängt das Team aus Nordhorn. Alle Spiele gibt es wie immer im Liveticker.

19:30 Uhr: HC Elbflorenz 2006 – VfL Lübeck-Schwartau

Eine große Herausforderung wartet auf den HC Elbflorenz, denn der Tabellendritte aus Lübeck ist in Dresden zu Gast. So weiß Mario Huhnstock, Kapitän vom HC Elbflorenz,  um die Stärken der Hansestädter: „ Schwartau gehört zu den Top-Teams der Liga. Der VfL ist eine sehr zweitligaerfahrene Mannschaft mit guter Deckung und guten Torhütern.“ Langfristiges Ziel des VfL:Bis 2020 in der DKB Handball-Bundesliga. Eine Duftmarke setzten die Blau-Weißen bereits in dieser Saison, als sie als bislang einziges Team den Tabellenführer vom BHC schlugen.

Für den  Gastgeber HCE waren die letzten Spieltage vor der Pause eher ernüchternd. Sieben Niederlagen aus acht Spielen sprechen für sich. Mut machen dürfte den Dresdnern aber das Hinspiel. Dort konnte der HCE den Lübeckern immerhin ein Remis abtrotzen. Mit den eigenen Fans im Rücken, einer guten Körpersprache und viel Disziplin soll ähnliches wieder erreicht werden.

19:30 Uhr: TuSEM Essen – SG BBM Bietigheim

Heimspielzeit ist endlich wieder für den TuSEM Essen. Ein gutes Omen für das Team, denn seit Mitte September verloren die Essener kein einziges Spiel in der heimischen Arena. Wenn es nach den Gästen aus Bietigheim geht, wird sich das am Freitagabend ändern. Der Tabellenzweite kämpft gegen seine Verfolger um den direkten Aufstiegsplatz. Nur zwei Punkte trennt die SG vom fünften Platz: Ein Sieg ist also Pflicht. Dieses Ziel wollen die Schwaben mit ihrem erfolgreichen Tempohandball erreichen. Das weiß auch Essens Trainer Jaron Siewert: „Bietigheim hat in dieser Saison schon einige Mannschaften mit ihrem Tempospiel überlaufen können. Wir müssen also selber sehr diszipliniert im Angriff agieren, um ihnen dieses Mittel zu nehmen. Selber wollen wir natürlich aus einer flexiblen und aggressiven Abwehr unser eigenes Tempospiel aufziehen. Wir freuen uns, endlich wieder in eigener Halle zu spielen und auf Punktejagd zu gehen.“ Sein Gegenüber Hartmut Mayerhoffer ist sich indes der Klasse seiner Mannschaft bewusst, warnt aber auch vor der jungen und dennoch eingespielten Essener Mannschaft. Personell haben beide Teams einige Verletzungen zu beklagen, im Großen und Ganzen können aber beide Coaches auf eine funktionierende Mannschaft bauen.

 

19:30 Uhr: VfL Eintracht Hagen – HSG Nordhorn-Lingen

Mit Aufwind geht Eintracht Hagen in die erste Partie des Jahres in eigener Halle. Mit dem Tabellensiebten aus Nordhorn wartet erneut ein Team aus der oberen Tabellenhälfte, doch die Grün-Gelben zeigten erst am vergangenen Mittwoch beim Sieg gegen den Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten, dass sie gegen Top-Teams der Liga bestehen können. So blickt Hagens Trainer Niels Pfannenschmidt mit stolz geschwellter Brust auf die vergangene Woche zurück und freut sich umso mehr auf die Partie am Freitagabend: „Wir haben gegen Balingen gezeigt, zu was wir in der Lage sind. Wir brauchen aber auch mindestens diese Leistung wieder, um das Spiel für uns zu entscheiden. Klar ist aber auch: Wir wollen jedes Heimspiel gewinnen – und gehen voller Optimismus an die Aufgabe heran.“ Besonders eingestellt hat der Coach sein Team auf HSG-Spielmacher Terwolbeck, der nach überstandener Verletzung zurück in der Mannschaft ist und als verlängerter Arm seines Trainers auf dem Spielfeld agiert. Während Hagen sich mit einem Sieg weiter von den Abstiegsplätzen distanzieren könnte, würden der HSG zwei Punkte den Anschluss an die Spitzenplätze der Liga bescheren.

Foto: Wolf

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