18.11.2017  2. Handball-Bundesliga

Spitzenspiel in Lingen - Rimpar empfängt Vikings

Am Sonntag erwartet die HSG Nordhorn-Lingen die HBW Balingen-Weilstetten zum Topspiel der 2. Handball-Bundesliga. Während die Nordhorner auf einen Sieg angewiesen sind um die Tabellenspitze nicht aus den Augen zu verlieren, klettern die Balinger mit einem Sieg auf einen Aufstiegsplatz. Im zweiten Spiel des Tages empfangen die Rimparer Wölfe den HC Rhein Vikings.

17:00 Uhr: HSG Nordhorn-Lingen vs. HBW Balingen-Weilstetten

Das Topspiel des Sonntags findet um 17:00 Uhr in der Emsland Arena statt. Die HSG Nordhorn-Lingen empfängt die HBW Balingen-Weilstetten. Ein Favorit ist vor der Partie nicht auszumachen - beide Teams sind heiße Anwärter auf einen der beiden Aufstiegsplätze. Starteten die Nordhorner unglaublich gut in die Saison, scheint ihnen in den letzte Spielen etwas die Leichtigkeit abhanden gekommen zu sein. Aus den letzten fünf Spielen sammelten die Gasteber nur magere drei Punkte - zu wenig um sich weiter an der Tabellenspitze halten zu können. Gegen die HBW Balingen-Weilstetten muss die HSG nun unbedingt punkten, wollen sie den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht komplett verlieren. 

Mit dem zurückliegenden Doppelspieltag war HBW-Trainer Bürkle hingegen grundsätzlich zufrieden. „Wir hatten in Rimpar bei einem direkten Konkurrenten die Möglichkeit zwei Punkte zu holen, hätten aber am Schluss auch beide verlieren können. Deshalb war ich zufrieden mit dem Punkt und Aue war eigentlich eine souveräne Leistung von allen“, gab es für den Sportwissenschaftler lediglich ein paar Kleinigkeiten, die ihm noch nicht so gefallen haben. Gegen Nordhorn wollen sich die Balinger nun den zweiten Platz der 2. Handball-Bundesliga erkämpfen.

17:00 Uhr: DJK Rimpar Wölfe vs. HC Rhein Vikings

Ein Aufsteiger gegen das Team, das den Aufstieg in der letzten Saison um Haaresbreite verpasst hat - man könnte mit einer eindeutigen Partie rechnen. Doch die Aufsteiger rangieren nur zwei Plätze hinter den Gastgebern und werden auch in Rimpar versuchen, ihre Auswärtsstärke zu nutzen. Denn sechs der insgesamt zehn Punkte, die sie bis dato auf den 12. Tabellenplatz gebracht haben, sammelten sie als Gastmannschaft in Essen, Hildesheim und zuletzt beim 26:19-Sieg in Aue ein. Ein deutlicher Beleg, dass die Neuformierten keine Berührungsängste mit dem Establishment haben.

Doch auch die Wölfe sind zur Zeit in starker Form. So gewann das Team von Trainer Matthias Obinger überraschend souverän beim VfL Lübeck-Schwartau, gegen Balingen und Bietigheim erkämpften die Wölfe je einen Punkt. Die Favoritenrolle liegt daher klar bei den Unterfranken. Man wird bei den Wölfen dennoch bestens beraten sein, einen Gegner auf Augenhöhe zu erwarten, der mit Sicherheit eines nicht sein wird: ein Punktelieferant.

Bild: Moschkon

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