08.11.2018  2. Handball-Bundesliga

Zehn Zahlen und Fakten zum 12. Spieltag

Es geht zur Sache in der 2. Handball-Bundesliga! An diesem Wochenende steht der erste Doppelspieltag der Saison vor der Tür. Den Anfang macht am Anfang der 12. Spieltag. Sowohl an der Tabellenspitze, als auch im Tabellenkeller bringen sich die Teams in Stellung. Das sind die zehn Zahlen und Fakten zum 12. Spieltag:

1 Kellerduell

Der HC Rhein Vikings und die DJK Rimpar Wölfe stehen vor einem richtungsweisenden Duell. Beide Teams stehen im Tabellenkeller der 2. Handball-Bundesliga mit dem Rücken zur Wand. Sowohl die Vikings, als auch die Wölfe brauchen dringend ein Erfolgserlebnis. Am Doppelspieltag bietet sich gleich zwei Mal die Chance, umso wichtiger aber im direkten Duell.

1 besonderes Wiedersehen

Vergangene Saison spielte Marc Pechstein noch für den EHV Aue und war mit 148 Toren der beste Werfer des Teams. Im Sommer wechselte der 1,98 m große Rückraumspieler zum HC Elbflorenz, musste wegen einer Fußverletzung aber eine lange Leidenszeit überstehen. Erst am vergangenen Spieltag beim ersten Saisonsieg seines neuen Arbeitgebers stand Pechstein über einen längeren Zeitraum auf dem Feld. Pünktlich zum Wiedersehen mit seinem Ex-Club ist der Rückraumspieler also wieder fit und wird alles versuchen, dass auf den ersten Sieg auch gleich der zweite folgt.

2 Verfolger unter sich

Mit 14:8 Punkten stehen der TuS N-Lübbecke und der ASV Hamm-Westfalen punktgleich in der Tabelle da. Nur das deutlich bessere Torverhältnis der Lübbecker trennt die zwei Teams. Beide Vereine zählen zu den Spitzenteams der 2. Handball-Bundesliga und haben sich den Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga auf die Fahnen geschrieben. Der Gewinner des Duells kann sich also von einem direkten Konkurrenten etwas absetzen und mit etwas Glück Boden auf die vorderen Plätze gut machen.

4 Niederlagen in Folge

Der TSV Bayer Dormagen hat nach elf Spieltagen nur sieben Punkte auf dem Konto und ist inzwischen bis auf Platz 18 der Tabelle abgerutscht. Doch bei dem Aufsteiger sollte man sich nicht von der Platzierung blenden lassen. Wenn man nämlich ganz genau hinschaut, stellt man fest, dass da recht knappe Ergebnisse dabei waren. So haben sie letzte Woche durch einen Treffer vier Sekunden vor dem Schlusspfiff in Hamburg verloren. Gegen den Tabellenzweiten aus Essen haben sie zu Hause ebenfalls nur mit einem Treffer unglücklich verloren und auch gegen den TV Großwallstadt reichte es nur zum Unentschieden. Aufhorchen ließ der Aufsteiger vor allem mit dem Auswärtssieg beim Erstligaabsteiger TV Hüttenberg und beim TV Emsdetten. Die Emsländer wurden von den Rheinländer in eigener Halle regelrecht überrannt. „Das ist eine Mannschaft, die zu vielen Sachen fähig ist und deshalb werden wir sehr konzentriert da hochfahren,“ weiß HBW-Coach Bürkle, dass es keine leichte Aufgabe wird.

6 aus 3

Mit aktuell 12:10 Punkten steht Hamburg in der Tabelle genau unter dem TV Emsdetten auf Platz Zehn. Aus den letzten drei Spielen konnten die Hamburger sechs Punkte für sich verbuchen, genauso wie der TV Emsdetten. Zuletzt wurden auswärts in Hagen Punkte gewonnen. Wer kann die Serie auf vier Siege weiter ausbauen?

1 Absteiger im Aufschwung

Sechs Punkte aus den letzten fünf Partien. Nach einem eher durchwachsenen Saisonstart zeigte die Formkurve des TV Hüttenbergs zuletzt wieder nach oben. Mit guten Leistungen kletterte der Absteiger inzwischen bis auf Platz Elf der 2. Handball-Bundesliga. Der Aufschwung soll auch über den Doppelspieltag hinweg halten. Einfach wird es für den TVH allerdings nicht. Mit dem TuS Ferndorf und dem HBW Balingen-Weilstetten hat Hüttenberg gleich zwei dicke Brocken vor der Brust.

1 Neuzugang für die Gäste

Der Dessau-Roßlauer HV hat nachjustiert und ist auf dem Transfermarkt tätig geworden. So wird sich Gregor Remke vom Bundesligisten SC DHfK Leipzig in Zukunft per Zweitspielrecht das Trikot des DRHV überstreifen. Der 1,90m große Remke ist Kapitän der U20-Nationalmannschaft. Aufgrund einer Knieverletzung konnte er allerdings an der diesjährigen Junioren-EM in Slowenien nicht teilnehmen. Nun ist er wieder fit und möchte in Dessau weiter Spielpraxis sammeln: „Ich freue mich sehr, dass mir der SC DHfK Leipzig ein Zweitspielrecht beim Dessau-Roßlauer HV ermöglicht. Nach der langen Verletzungspause ist es für mich eine sehr gute Chance, zusätzliche Spielpraxis in der 2. Handball-Bundesliga zu sammeln. Ich hoffe, dass ich dem Team schon am Freitag beim Auswärtsspiel in Nordhorn helfen kann“, so Gregor Remke.

2 Niederlagen in Folge

Mit neun Spielen ohne Niederlage ist der HSC 2000 Coburg furios in die Saison gestartet und führte die 2. Handball-Bundesliga an. Zwei Spiele später ist jedoch ordentlich Sand im Getriebe der Franken. Sowohl gegen den TUSEM Essen, als auch beim VfL Lübeck-Schwartau verlor der HSC. Gegen den TV Großwallstadt wird Coburg mit aller Macht versuchen, die Negativserie zu beenden und zurück auf die Siegerstraße zu kehren.

2 Brüder gegeneinander

Der Sieg gegen den HSC 2000 Coburg war für den VfL Lübeck-Schwartau Gold wert. Für das kommende Auswärtsspiel in Wilhelmshaven gilt es, das entstandene positive Gefühl abzurufen und die überwiegenden Anteile der bisherigen Auftritte in der Fremde zu vergessen. Positives mit dem Gegner verbindet sicherlich auch einer im VfL-Dress: Steffen Köhler. Zum einen hat er selbst drei Jahre in seinem Geburtsort Wilhelmshaven gespielt, zum anderen trifft er auf seinen Zwillingsbruder Janik. Beides wird aber für ihn (und seine Mannschaftskollegen) am Freitag kein Gewicht haben. Zu wichtig sind weitere Punkte im Kampf um einen guten Tabellenplatz, zu eng liegt das Spitzenfeld zusammen. Entsprechend motiviert und optimistisch macht sich der VfL am Freitag auf den zweitkürzesten Anfahrtsweg der Saison.

3 aus den letzten 10

Beim VfL Eintracht Hagen war man nach dem Saisonstart positiver Dinge, dass man sich möglichst lange aus dem Abstiegskampf heraushalten kann. Doch inzwischen trennen die Grün-Gelben nur zwei Punkte vom ersten Abstiegsplatz. Hagen konnte aus den letzten zehn Spielen lediglich drei Siege holen. An diesem Freitag empfängt der VfL den TUSEM Essen, der den Sprung an die Tabellenspitze plant. Kann die Eintracht den Bock dennoch umstoßen?

Bild: Moschkon

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