23.11.2018  2. Handball-Bundesliga

Der Freitag in der 2. Handball-Bundesliga: Nordhorn und Schwartau feiern deutliche Siege, Spannung bis zur letzten Sekunde im Kellerduell

Am Freitag des 15. Spieltags standen drei Partien auf dem Abendprogramm. Während die HSG Nordhorn-Lingen kurzen Prozess in Düsseldorf machte, ging es im Kellerduell richtig zur Sache und war an Spannung kaum zu überbieten. Der VfL Lübeck-Schwartau dominierte 60 Minuten die Partie gegen den TV Emsdetten und fuhr nach der bitteren Last-Second-Niederlage gegen Essen am vergangenen Wochenende nun zu Hause den nächsten Sieg ein. Die Highlights:

HC Elbflorenz 2006 – TSV Bayer Dormagen 23:24 (9:11)

Im Kellerduell zwischen den Abstiegskandidaten (19. und 18. Tabellenplatz vor dem Spieltag) war von Anfang an klar: Hier schenkt sich keiner etwas! Demnach war von Sekunde Eins an Feuer in der Partie, in der sich keiner so richtig absetzen konnte. Vor allem Dormagens Keeper Sven Bartmann war eine regelrechte Wand im Tor der Gäste: In der ersten Halbzeit wehrte er 50% der Bälle ab und hielt seinen TSV im Spiel. In Halbzeit Zwei ein ähnliches Bild. Spannung bis zum Schluss, ein grandioser TSV-Keeper und ein Carl Löfström, der den Gästen mit seinen zwei letzten Treffern in Folge (insgesamt 7 Tore und 100% Quote) den wichtigen Sieg für die Rheinländer sicherte.

HC Elbflorenz Dresden 2006: Hendrik Halfmann, Mario Huhnstock – Gabor Pulay (5), Tim-Philipp Jurgeleit (1), Oskar Emanuel (3), Julius Dierberg (3), Nils Gugisch, Arseniy Buschmann (1), Gabriel de Santis (1), Norman Flödl (2), Nils Holger Kretschmer (2), Robin Hoffmann, Sebastian Gres (4), Roman Becvar (1), Henning Quade

TSV Bayer Dormagen: Gergo Rozsavolgyi, Sven Bartmann – Joshua Reuland (1), Nico Pyszora, Daniel Eggert (1), Carl Löfström (7), Ian Hüter, Julian Köster, Nuno Rebelo, Benjamin Richter (5), Patrick Hüter, Lars Jagieniak, Eloy Morante Maldonado (2), Lukas Stutzke (6), Tim Wieling (2)

HC Rhein Vikings – HSG Nordhorn-Lingen 27:33 (9:18)

Kurzer Prozess in Düsseldorf: Die HSG Nordhorn-Lingen feiert den nächsten Sieg und klettert mit weiteren zwei Punkten im Gepäck auf den vierten Tabelleplatz. Nach einer starken ersten Hälfte ließen Seidel & Co. gegen die Rhein Vikings auch in Halbzeit Zwei trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Hausherren nichts mehr anbrennen. Am Ende zeigt die Anzeigetafel ein 27:33 für die Gäste.

HC Rhein Vikings: Mikkel Moldrupp, Vladimir Bozic – Biran Gipperich (2), Christian Hoss (6), Nils Artmann (1), Philipp Pöter (2), Miladin Kozlina, Paul Skorupa, Niklas Weis (6), Bennet Johnen (3), Felix Handschke (5), Thomas Bahn, Srdjan Predragovic, Alexander Oelze (2), Mortiz Görgen, Tobias Middel

HSG Nordhorn-Lingen: Bart Ravensbergen, Björn Buhrmester – Toon Leenders, Pavel Mickal (1), Patrick Miedema (2), Nils Meyer, Luca de Boer (1), Levin Zare (1), Philipp Vorlicek (5), Alec Smit (2), Lasse Seidel (8), Julian Possehl (4), Georg Pöhle (9)

 

VfL Lübeck-Schwartau – TV Emsdetten 30:24 (16:13)

Die Münsteraner aus Emsdetten reisten stark dezimiert nach Schwartau. So stark dezimiert, das Trainer Daniel Kubes auf dem Spielbogen stand und ebenfalls auf dem Feld aushelfen musste. Trotz der großen Personalsorgen lieferten die Gäste über 60 Minuten einen bedingungslos couragierten Kampf und machten den Lübeckern das Leben schwer. Die Hausherren – noch mit ordentlich Wut im Bauch nach der bitteren Niederlage am vergangenen Wochenende in Essen – gingen von Anfang an in Führung. Doch die Emsdettener boten bis zum 22:20 15 Minuten vor Schluss ordentlich Paroli. Dann fuhren die Gastgeber einen Gang hoch und fuhren mit einem am Ende recht deutlichen Sieg die nächsten zwei Punkte ein.

VfL Lübeck-Schwartau: Marino Mallwitz, Dennis Klockmann – Thees Glabisch, Pawel Genda (4), Markus Hansen (4), Fynn Ranke (2), Martin Waschul (5), Jan Schult (2), Sebastian Damm (6), Steffen Köhler (2), Janik Schrader, Finn Kretschmer (1), Sigtryggur Dadi Runarsson, Jasper Bruhn, Antonio Metzner (2)

TV Emsdetten: Mark Ferjan, Konstantin Madert – Tim Weischer, Yannick Terhaer (5), Karl Toom (1), Paul Kolk (5), Daniel Kubes, Yannick Dräger (4), Jorn Smits (3), Sven Wesseling (3), Janko Brozovic (3)

Foto: Zaunbrecher

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