08.03.2019  2. Handball-Bundesliga

Der Freitag in der 2. HBL: WHV gewinnt Abstiegskracher

Die Krise des VfL Eintracht Hagen hält an. Auch im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV war das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt unterlegen. Freude hingegen beim ASV Hamm-Westfalen, der sich am Abend gegen die Rimparer Wölfe durchsetzen konnte. Im West-Derby zwischen Essen und Düsseldorf ging es überraschend knapp zu, letztlich behielten die Hausherren aber die Nerven. Die Partien im Überblick:

ASV Hamm-Westfalen vs. DJK Rimpar Wölfe 26:25

Nachdem die Hausherren aus Hamm vergangene Woche in Dresden noch frühzeitig vom Parkett geschickt wurden, mussten sie am heutigen Abend über die vollen 60 Minuten ran, ehe der Heimsieg gesichert war. Dabei sah es im ersten Spielabschnitt nach einer deutlichen Angelegenheit aus. Nach dem zwischenzeitlichen 5:4 (10.) erzielten die Gäste ganze 13 Minuten lang kein Tor, der ASV nutzte diese Flaute der Wölfe und setzte sich bis auf 14:5 ab. DJK-Trainer Matthias Obinger brachte anschließend den siebten Feldspieler und sollte mit diesem Schachzug Recht behalten. Die Wölfe waren schon zur Pause wieder in Schlagdistanz und konnten die Partie in der zweiten Halbzeit wesentlich ausgeglichener gestalten. In einer dramatischen Schlussphase bekam Rimpar tatsächlich noch die Chance zum Ausgleich, doch Steffen Kaufmann verpasste mit dem letzten Wurf das Gehäuse von ASV-Schlussmann Felix Storbeck.

ASV Hamm-Westfalen: Südmeier (5), Von Boenigk (3), Blohme (3), Huesmann (3/2), Brosch (3), Fuchs (3), Milde (3), Schwabe (2), Lex (1)

DJK Rimpar Wölfe: Schömig (8), Herth (7/4), Siegler (3), Böhm (2), Schulz (2), Gempp (2), Schmidt (1)

TuSEM Essen vs. HC Rhein Vikings 24:22

TuSEM-Trainer Jaron Siewert wird letztlich froh sein, dass er das Spiel gegen das Ligaschlusslicht aus Düsseldorf mit seiner Mannschaft unbeschadet überstanden hat. Über die gesamten 60 Minuten taten sich die Hausherren mit der sehr offensiven und aggressiven Defensive der Vikings schwer. Immer wieder ließen sich die TuSEM-Akteure zu unvorbereiteten Aktionen leiten, Verlass war dagegen nur auf die eigene Abwehr. Bis zum bitteren Ende kämpften die teils sehr jungen Spieler der Düsseldorfer um jeden Zentimeter. Ein Punktgewinn aber sprang dabei nicht heraus. Der haushohe Favorit rettete die beiden Punkte soeben über die Ziellinie.

TuSEM Essen: Klingler (5), Ellwanger (4), Witzke (3), Zechel (2), Müller (2), Skroblien (2), Szczesny (2), Beyer (2), Akakpo (1), Seidel (1)

HC Rhein Vikings: Handschke (9), Hoße (3), Artmann (3), Pöter (3), Johnen (2), Zwarg (1), Gipperich (1)

VfL Eintracht Hagen vs. Wilhelmshavener HV 31:33

Ein ganz bitterer Abend für die Mannen des VfL Eintracht Hagen. Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen hatte sich die Mannschaft um Neuling Valentin Schmidt eine Menge für die Partie gegen den WHV vorgenommen, die Wende sollte her. Das Ergebnis ist umso enttäuschender. Vor allem im ersten Durchgang liefen die Hagener der Musik hinterher. Beim 12:20 zur Pause war die Partie fast schon entschieden. Doch der Kampfgeist des VfL war noch nicht erloschen und man kämpfte sich Tor für Tor heran. Letztlich behielten die Gäste aus Wilhelmshaven aber die Oberhand und konnten die beiden so wichtigen Auwärtspunkte verdient entführen.

VfL Eintracht Hagen: Kress (6/4), Schmidt (6), Gaubatz (6), Stefan (3), Tubic (3), Renninger (3), Mestrum (2), Pröhl (2)

Wilhelmshavener HV: Drechsler (11), Vorontsov (10/5), Schwolow (6), Maas (2), Konitz (2), Andrejew (1), Schauer (1)

Foto: Oberste-Berghaus

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