24.12.2018  2. Handball-Bundesliga

Hamburg feiert vor Rekordkulisse

Der Handball Sport Verein Hamburg feierte einen Tag vor Heiligabend einen 33:32 (19:16)-Erfolg gegen TuSEM Essen und zeigte eine gute Reaktion auf die Niederlage in der letzten Woche. Am letzten Adventssonntag kamen 9.702 Zuschauer in die Barclaycard Arena – ein Rekord für ein Zweitliga-Spiel. Erfolgreichste Werfer vor der Rekordkulisse waren Lukas Ossenkopp (9) für Hamburg und Tom Skroblien, Jonas Ellwanger, David Cyrill Akakpo und Tim Zechel (jeweils 5) für den TUSEM Essen.

Die Gäste aus Essen starteten mit richtig viel Dampf in die Partie und konnten mit 2:0 in Führung gehen, ehe der HSVH zunehmend besser ins Spiel fand. So liefen die Hamburger in den ersten dreizehn Minuten zwar durchgängig einem Ein- oder Zwei-Tore-Rückstand hinterher, schafften dann aber durch Jan Kleineidam den ersten Ausgleich zum 9:9 (14. Minute). Nach einem zwischenzeitlichen 11:9 und 12:11 für Essen startete das Hamburger Team von Trainer Torsten Jansen dann seine erste Serie: Ein 5:0-Lauf von der 19. bis zur 24. Minute mit zwei wichtigen Paraden von Torwart Aron Edvardsson brachte dem HSVH nicht nur die erste Führung der Partie, sondern auch einen Vier-Tore-Vorsprung bei 16:12 (24.). Jansens Männer hatten nun die Oberhand und fanden in der Defensive häufig das richtige Mittel gegen die Gäste und nutzten konsequent die eigenen Chancen. Auch wenn TuSEM beim 17:15 (28.) noch einmal auf zwei Tore herankommen konnte, ging es mit einer Drei-Tore-Führung für den HSVH bei 19:16 in die Pause.

Dank der Führung kamen die Hamburger mit breiter Brust aus der Kabine, beide Teams taten sich in den Anfangsminuten von Durchgang zwei aber offensiv schwer. Mit dem 20:17 durch Leif Tissier (37.) kam der HSVH-Angriff dann in Schwung und baute den Vorsprung mit dem Treffer zum 23:18 (39.) erst auf fünf und wenig später mit dem Tor zum 26:20 (45.) sogar auf sechs Tore aus. Mit Anbruch der Schlussviertelstunde stellte die aggressive TuSEM-Verteidigung die Hamburger vermehrt vor Schwierigkeiten. Und obwohl Essens Dennis Szczesny nach drei Zwei-Minuten-Strafen Feierabend (45.) hatte, gelang den Gästen ein 4:0-Lauf (49. bis 52.), der noch einmal dafür sorgte, dass das umkämpfte Spiel wieder spannend wurde. Doch der HSVH setzte sich am Ende durch. Eine Schlüsselszene: Beim Stand von 29:27 (53.) nahm Keeper Edvardsson einen freien Wurf nach einem Gegenstoß weg und bewahrte so den Zwei-Tore-Vorsprung, den Lukas Ossenkopp im Gegenzug auf drei Tore ausbaute. Da Essen dann weiter rankam, musste der HSVH kurz zittern, verteidigte aber seine Führung und siegte am Ende mit einem Tor.

Foto: Thorge Huter

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