08.09.2018  2. Handball-Bundesliga

TUSEM bejubelt klaren Heimsieg gegen Dresden

Die Handballer vom TUSEM Essen haben ihr zweites Heimspiel der Saison klar für sich entschieden. Gegen den HC Elbflorenz aus Dresden setzte sich die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert mit 33:25 (16:9) durch.

Großer Jubel bei den meisten der 1657 Fans in der Mülheimer Innogy-Sporthalle nach der Schlusssirene. Mit einem klaren 33:25 (16:9) feierte der TUSEM Essen seinen zweiten klaren Heimsieg im zweiten Heimspiel der Saison.

Und es ging direkt gut los. Die Zuschauer bekamen eine torreiche Anfangsphase zu sehen, in der vor allem Essens Dennis Szczesny auf das Gaspedal trat. Der Rückraumspieler war gleich dreimal erfolgreich und besorgte somit die Führung für seine Mannschaft. Auch Sommer-Neuzugang Lucas Firnhaber agierte mutig, konnte sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. Der TUSEM zeigte ein anderes Gesicht, als zuletzt bei der Niederlage in Dessau-Roßlau. Das bekam der HC Elbflorenz nun zu spüren.

Die Abwehr der Hausherren stand recht stabil, hielt die Gäste vom Tor weitestgehend. Und im Angriff? Da zeigten sie viel Zug zum Tor und Entschlossenheit, was eine komfortable 10:5-Führung brachte (15.). Damit legte der TUSEM schon früh den Grundstein für den Erfolg. Allerdings gönnten sich die Essener eine Verschnaufspause, satte acht Minuten lang gelang kein eigener Treffer. Glücklicherweise konnten die Sachsen daraus kein Kapital schlagen. Sie verkürzten zwar, gefährlicher wurde es aber nicht.

Kurz vor der Halbzeit machte der TUSEM noch einmal ordentlich Druck und schraubte das Ergebnis nach oben: Mit einem 16:9 ging es in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Die Gastgeber, die krankheitsbedingt auf Linksaußen Noah Beyer verzichten mussten, dominieren. Erfreulich war auch die Leistung von Cyrill Akakpo. Der Neuzugang auf Rechtsaußen konnte drei Treffer erzielen und seine Mannschaft gut unterstützen. Nur in der Defensive waren die Essener einmal kurz unsortiert, was sich nach wenigen Augenblicken aber wieder legen sollte.

Spaß machten den Zuschauern auch Justin Müller und Luca Witzke. Die beiden Rückraumspieler waren kaum zu stoppen und durften gleich mehrfach gemeinsam mit den Fans ihre Tore bejubeln. Spätestens nach dem 25:17 (45.) war eine Vorentscheidung zugunsten des TUSEM gefallen. Die letzten Minuten, in denen der HC Elbflorenz nur durch Gabriel De Santis gefährlich wurde, spielten die Essener souverän herunter. Daher stand am Ende ein ungefährdeter 33:25-Erfolg, auf den es nun aufzubauen gilt.

„So können wir uns das vorstellen. Ich finde es war eine gute Reaktion auf die Niederlage in Dessau. Man hat gemerkt, dass die Jungs etwas wiedergutmachen wollten und zeigen, was sie draufhaben. Die Konsequenz und die Bereitschaft in der Abwehr waren besser als zuletzt. So wie wir im Innenblock und auf den Halben agiert haben gewinnt man Spiele. Man hat gesehen wozu wir in der Lage sind und wie ein Spiel ausgehen kann, wenn wir engagiert in der Abwehr spielen. Dann kommen wir auch gut ins Tempospiel. Wenn wir das nicht machen, dann verlieren wir“, sagte ein zufriedener TUSEM-Trainer Jaron Siewert.

Neuzugang Felix Klinger freute sich auch: „Diesmal sind wir auf jeden Fall sehr zufrieden. Nach der Niederlage in Dessau war es gut, dass wir gegen den HC Elbflorenz zuhause nochmal ein Ausrufezeichen gesetzt haben. Die Abwehr war deutlich besser und wir haben insgesamt weniger Fehler gemacht. Jeder hat sich gut eingebracht, es war eine starke Teamleistung.“

Für den TUSEM steht nun wieder ein Auswärtsspiel an. Am Samstag, den 15. September geht es zum Bundesliga-Absteiger TuS Nettelstedt-Lübbecke. Anwurf in der Merkur-Arena ist um 19 Uhr.

Statistiken zum Spiel

TUSEM: Bliß, Mangold; J. Ellwanger (2), Witzke (5), Akakpo (3), Szczesny (7), Müller (2), Firnhaber (2), Seidel (1), Klingler (1), Skroblien (6), Ingenpaß, Zechel (4).

Dresden: 
Halfmann, Huhnstock; Pulay (1/1), Emanuel, Dierberg (1), Gugisch, Buschmann, De Santis (7), Flödl (2), Kretschmer (2), Hoffmann (2), Greß (4), Kammlodt (1), Becvar (4), Quade (1), Pechstein (1).

Siebenmeter: 
3/2 – 5/3.

Strafminuten:
 10 (Disq. Ellwanger, 53.) – 14.

Schiedsrichter: 
Klinke/Klinke (Bordesholm).

Zuschauer: 
1657.

 

Quelle: TUSEM Essen

Foto: Worm

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