29.09.2018  2. Handball-Bundesliga

Wilhelmshaven und Hagen im Duell

In der Partie zwischen dem Wilhelmshavener HV und dem VfL Eintracht Hagen geht es heute Abend für beide Mannschaften darum die Negativserie zu stoppen und die Platte wieder als Sieger zu verlassen. Während Hagen nach einem guten Saisonstart die letzten beiden Spiele verlor, musste sich der WHV gar in den letzten drei Begegnungen geschlagen geben und steht nur auf dem 18. Tabellenplatz.

Nach der Heimniederlage des VfL Eintracht Hagen in der 2. Handball-Bundesliga gegen die DJK Rimpar Wölfe, ist das Team um Cheftrainer Niels Pfannenschmidt auf Wiedergutmachung aus. Allerdings stehen die Zeichen vor der langen Auswärtsfahrt in den Norden alles andere als gut. „Die Trainingswoche war sehr bescheiden. Einige Spieler von uns hat die Grippewelle erwischt, weshalb wir nur bedingt trainieren konnten”, erklärt Pfannenschmidt.

Viele personelle Fragezeichen

Neben dem Ausfall von Kreisläufer Jonas Dell (anhaltende Leistenprobleme), sind auch die Einsätze von Daniel Mestrum, Jan-Lars Gaubatz, Sören Kress und Tilman Pröhl äußerst fraglich. „Wir müssen sehen, wer am Wochenende fit ist. Da müssen wir jetzt halt durch”, hält der Ostwestfale wenig davon, zu jammern.

Wurfstarker Rückraum

Mit dem WHV wartet eine Mannschaft, die besonders in der heimischen Nordfrost-Arena stark aufzuspielen weiß. „Mit Drechsler und Schwolow verfügt Wilhelmshaven über sehr starke Angreifer, die in der Vergangenheit zu den Toptorschützen der Liga zählten”, weiß Pfannenschmidt. Dass die Nordlichter allerdings nicht nur aus diesen beiden Spieler besteht ist ihm auch klar: „Sie haben ein gutes Konzept mit vielen Auftakthandlungen.”
Blickt der VfL-Cheftrainer auf die Anforderungen an seine eigene Mannschaft, ist für ihn klar, dass „wir versuchen müssen, die Schützen in Schach zu halten. Wir müssen weiterhin unsere Deckung verbessern. Auch das Umschaltspiel ist ein Punkt, an dem wir noch ansetzen können.”

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