31.03.2019  DKB Handball-Bundesliga

TBV Lemgo Lippe empfängt HC Erlangen

Das Hinspiel in diesem Duell ging mit 28:25 an den HC Erlangen. Und auch sonst stehen die Zeichen in diesem Duell eher auf den HCE. Schließlich lief es in letzter Zeit relativ gut für die Franken. Daran will Lemgo aber an diesem Sonntag etwas ändern.

Für die Franken läuft es aktuell ziemlich gut in der Liga. Nachdem sie in der Hinrunde bereits gegen die Top-Mannschaften aus Flensburg, Melsungen und Berlin starke Leistungen zeigten, konnten sie auch in den letzten Partien gegen den BHC, die Rhein-Necker Löwen, die HSG Wetzlar und die Recken aus Hannover überzeugen. Ein deutliches Ausrufezeichen setzte die Mannschaft von Trainer Adalsteinn Eyólfsson gegen die Löwen, gegen die sie ein Unentschieden erringen konnten. Das Spiel gegen Wetzlar entwickelte sich in der Schlussphase zu einem wahren Krimi, den der HCE am Ende knapp mit 27:28 für sich entschied. In der vergangenen Woche holten die Franken mit einem 25:25-Unentschieden noch einen Punkt gegen die Recken. Somit belegen die Erlanger nach dem 25. Spieltag mit 22:28 Punkten aktuell den neunten Platz und stehen somit knapp vor dem TBV Lemgo Lippe in der Tabelle.

Der TBV muss sich auf einen breitbesetzten Kader mit vielen unterschiedlichen Spielertypen einstellen. In der Abwehr muss insbesondere auf Christoph Steinert im rechten Rückraum achtgegeben werden, der Linkshänder hat in der bisherigen Saison bereits 134 Tore für den HCE erzielt. Aber auch Nico Bündel und Nicolai Link im linken Rückraum strahlen ordentlich Torgefahr aus. „Der HC Erlangen spielt mit einer körperlich betonten Abwehr gegen die wir auf jeden Fall konsequenter als in der vergangenen Woche abschließen müssen, um zu punkten“, weiß Kehrmann. „Unser Prunkstück muss auf jeden Fall weiterhin unsere Abwehr bleiben, die in den letzten Spielen super funktioniert hat. Wir haben mit den Siegen gegen die Füchse und Leipzig und dem engen Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen tolle Auftritte gehabt und merken, dass die Zuschauer zu 100 Prozent hinter uns stehen. Sie sind in jedem Spiel der achte Mann, der uns nach vorne pusht und genau diesen Vorteil und diese Unterstützung brauchen wir auch gegen Erlangen, um die Punkte zu behalten“, unterstreicht Kehrmann die tolle Unterstützung durch das Publikum als entscheidenden Faktor.

Ähnlich wie im Hinspiel muss Florian Kehrmann auf zwei wichtige Spieler in seinem Kader verzichten. Der ungarische Nationalspieler Donát Bartók wurde Anfang der Woche am Knie operiert und wird für mehrere Monate ausfallen. Und auch Mannschaftskapitän Andrej Kogut wird dem TBV erst einmal fehlen, nachdem er sich im Spiel gegen die Eulen Ludwigshafen am vergangenen Samstag bei dem Foul seines Gegenspielers Ende der ersten Halbzeit erneut an der Schulter verletzt hat. Die Untersuchungen dauern noch an, eine genaue Prognose über seine Ausfallzeit steht noch aus. Daher muss Kehrmann auch am kommenden Wochenende wieder flexibel agieren.

Quelle: TBV Lemgo Lippe
Foto: Cohen

Socialstream

Fanshop