07.04.2019  REWE Final Four

Magdeburg und Kiel duellieren sich im Traumfinale

Es ist angerichtet. Nach einem wahnsinnig emotionalen und spannenden Halbfinaltag stehen sich am heutigen Nachmittag der SC Magdeburg sowie Rekordmeister THW Kiel im Finale des REWE Final Four 2019 gegenüber. Für beide Mannschaften ist die Partie das absolute Saison-Highlight.

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Hamburg hat sein Traumfinale. Um 15:10 Uhr stehen sich in der Barclaycard Arena zu Hamburg die Pokalsieger der Jahre 2016 und 2017 gegenüber. Nach zwei mitreißenden und spektakulären Partien am Samstag könnte die Vorfreude auf das Traumfinale zwischen Magdeburg und Kiel nicht größer sein. Während der SCM in letzter Sekunde den Siegtreffer gegen famos kämpfende Hannoveraner erzielte, legte der THW gegen die Füchse aus Berlin bereits in Hälfte eins den Grundstein zum Erfolg. Nicht nur die Akteure auf dem Spielfeld werden sich am heutigen Nachmittag alles abverlangen, auch auf der Tribüne wird es zum Lautstärken-Duell zwischen beiden Fanlagern kommen. Einen kleinen Vorgeschmack gab es bereits gestern.

Sowohl für die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert als auch den THW Kiel bedeutet das Pokalfinale das absolute Saison-Highlight. Ein ganz besonderes Match dürfte es auch für THW-Urgestein Alfred Gislason werden. Der 58-jährige Isländer befindet sich nach sieben deutschen Meisterschaften, fünf Pokalsiegen und drei Champions-League-Gewinnen in seiner letzten Spielzeit als Bundesligatrainer. Zum Abschied soll natürlich der Pott her. "Es wäre geil, wenn wir Gislason einen Titel schenken würden. Er hat es einfach verdient", sagt Kiel-Anführer Domagoj Duvnjak im Vorfeld der Partie. Die Vorzeichen stehen gut. Denn immer wenn Gislason mit seinem THW die Reise zum Final Four antrat, kehrte er mit dem Pokal im Gepäck zurück nach Kiel. Es wäre der glorreiche Abschluss einer einzigartigen Karriere.

Im Weg steht allerdings niemand geringeres als der SC Magdeburg. Nach 1996 und 2016 will der SCM zum dritten Mal den DHB-Pokal in die Höhe stemmen. Besonders im Fokus steht Magdeburgs Nummer 34 Michael Damgaard. Im Halbfinale gegen die TSV Hannover-Burgdorf erzielte der Däne unglaubliche 15 Treffer und stellte damit einen neuen REWE Final Four Rekord auf. Findet der SC Magdeburg ins Tempospiel und zeigt sich im Angriffsspiel gewohnt beweglich wie variabel, wird es auch der Innenblock um die Nationalspieler Pekeler und Wiencek schwer haben. Eines steht fest, diese Partie ist ein absoluter Leckerbissen. Handball-Fans freut euch auf ein Handballfest.

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Foto: Klahn

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