06.07.2017  2. Handball-Bundesliga

Reduzierung der 2. Bundesliga von 20 auf 18 Klubs ist beschlossene Sache

Die 2. Handball-Bundesliga wird ab der Saison 2019/20 mit 18 Vereinen ins Rennen gehen. Dies beschlossen die Club-Delegierten im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung, die am 5./6. Juli in Köln stattfindet.

Auf- und Abstiegsregelung: In der Saison 2017/18 steigen zwei Vereine aus der 2. Bundesliga auf, während zwei Vereine aus der 1. Bundesliga absteigen. In derselben Saison steigen die vier in der Tabelle letztplatzierten Vereine in die Drittklassigkeit ab. Die Saison 2018/19 ist dann ein „Übergangsjahr“. Erneut steigen die beiden Zweitliga-Clubs in die DKB Handball-Bundesliga auf, die die Saison  als Erster und Zweiter beenden werden. Fünf Teams aus der 2. Handball-Bundesliga steigen im Übergangsjahr ab, während lediglich drei Teams aus den dritten Ligen den Aufstieg meistern können. 

In der Saison 2019/20 gilt dann für die 2. Handball-Bundesliga die Regelstärke von 18 Mannschaften. In dieser Spielzeit wird es dann zwei Aufsteiger aus der 2. Bundesliga ins Oberhaus, zwei Absteiger in die dritten Ligen sowie zwei Aufsteiger aus den dritten Ligen geben. Der dritte Aufstiegsplatz von Liga drei in Liga 2 wird in der Relegation zwischen dem Tabellen-16 der 2. Bundesliga und einem Drittligisten (Hin- und Rückspiel) ermittelt.        

Meilensteine in der Historie der 2. Handball-Bundesliga

2./3. Mai 1980: Mit deutlicher Mehrheit wird im Rahmen des Bundestages des Deutschen Handballbundes die Einführung der 2. Handball-Bundesliga in zwei Spielklassen Nord und Süd ab der Spielzeit 1981/82 beschlossen (Stimmverhältnis: 62 zu 40). Das Ziel: Schaffung eines starken Unterbaus zum damals seit fünf Jahren bestehenden eingleisigen Oberhaus, auch um das Potenzial an guten Spielern für die Nationalmannschaft deutlich zu verbessern. 

September 1981: 24 Teams (12 Nord, 12 Süd) starten in die 1. Saison der zweigleisigen 2. Handball-Bundesliga.

1991-1993: Nach der Wiedervereinigung schließen sich die beiden Verbände West (DHB) und Ost (DHV) zusammen. Für drei Jahre teilt sich die 2. Handball-Bundesliga in drei Staffeln. So sollte den Ostvereinen ein fairer Wettbewerb möglich gemacht werden. Zahlreiche Clubs aus dem Osten prägen mit ihren klangvollen Namen die Attraktivität der 2. Bundesliga.

Februar 2009: Die Mitgliederversammlung der Handball-Bundesliga e. V. beschließt in Dortmund  die Einführung einer eingleisigen 2. Handball-Bundesliga ab der Saison 2011/12. In dieser sind 20 Clubs enthalten.  Die Grundlage dazu hatte der DHB im Juli 2008 geschaffen, indem der neuen Spielklassenstruktur zugestimmt wurde. Demnach gab es ab der Saison 2010/2011 nur noch vier Regionalligen oder besser drei Ligen und höchstens zwölf Oberligen geben.

Juli 2017: Die Mitgliederversammlung der Handball-Bundesliga e. V. beschließt in Köln, seit Oktober 2016 Standort der Handball-Bundesliga GmbH, eine eingleisige 2. Handball-Bundesliga mit 18 Vereinen ab der Saison 2018/19.

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Foto: Klahn

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