23.08.2017  Pixum Super Cup

Pixum Super Cup 2017: Löwen siegen im Siebenmeterwerfen

Die Rhein-Neckar Löwen sichern sich erneut den ersten Titel der neuen Saison 2017/18. In einer packenden Partie zwischen dem Deutschen Meister und Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen und dem DHB-Pokalsieger THW Kiel setzten sich die Mannheimer mit 32:30 nach Siebenmeterwerfen durch. Der Kieler Neuzugang Miha Zarabec erhielt die Auszeichnung als Spieler des Spiels.

Links zum Spiel

Das Spiel in Kürze

Der Pixum Super Cup 2017 sollte den 6200 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche-Arena einen tollen Handballabend bereiten. Vor allem der THW Kiel fand gut in das Spiel und zeigte sich hellwach. Auch wenn das erste Tor der Partie den Löwen oblag, stürmten die Zebras bald auf eine solide 3 Tore-Führung davon und behielten diese bis weit in die erste Hälfte. Nach einer Auszeit rafften sich die Löwen jedoch wieder auf, überraschten den THW Kiel mit einem Lauf und zogen ihrerseits bis zur Halbzeit auf drei Tore zum  14:11 davon.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte bemühte sich der Rekordmeister um den Anschluss und schaffte dies biszur 40. Minute. Von nun an wechselte die Führung mehrmals, bis sich Kiel in den letzten sechs Minuten absetzen konnte. Doch erneut blieben die Löwen hartnäckig machten den Rückstand erneut weg. Nachdem Weinhold 20 Sekunden vor Schuluss das 27:28 erzielte, war es der Löwen-Neuzugang Jerry Tollbring, der die Löwen zwei Sekunden vor Schluss ins Siebenmeterwerfen brachte.

Während Vujin und Rahmel an Palicka scheiterten, trafen die Schützen des Deutschen Meisters sicher und so sorgte Patrick Groetzki als vierter Werfer für den Gewinn des Pixum Super Cups.

Die Highlights

19. Minute:

Goretzki gleicht von außen zum 7:7 aus. Den Großteil verdankt er dabei der Vorarbeit von Andy Schmid, der zuvor an drei Gegenspielern vorbei tanzte und dann Goretzki bediente.

26. Minute:

Andreas Palicka schickt Alexander Petersson auf der Reise und der Routinier verwandelt eiskalt vom Kreis zur 12:9 Führung.

31. Minute:

Unmittelbar nach Anpfiff pflückt sich Rune Dahmke den Ball aus der Luft und verwandelt einen wunderschönen Kempa zum 14:12.

36. Minute:

Niklas Landin kratzt einen Hammer von Hendrik Pekeler mit der linken Fußspitze von der Torlinie und verhindert so einen erneuten Drei-Tore-Rückstand.

48. Minute:

Es geht hin und her! Pekeler bekommt den Ball nach einem Abpraller zunächst nur schwer unter Kontrolle, bevor er zu Schmid passt. Der viermalige MVP setzt sich gegen zwei durch und scheitert aber am glänzend reagierenden Landin, der weiderum den Tempogegenstoß einläutet.

59. Minute:

Es steht 26:27 für Kiel und die Halle steht Kopf! Mit der lauten Unterstützung des Publikums schaffen die Löwen den Ausgleichstreffer. Noch 35 Sekunden.

60. Minute:

Weinhold macht 20 Sekunden vor Schluss das 28:27, die Löwen vertendeln beinahe den Ball, bringen ihn dann aber doch zu Neuzugang Tollbring und der junge Schwede wirft die Löwen in der vorletzten Sekunde ins Siebenmeterwerfen.

Siebenmeterwerfen

Eckberg legt vor, Schmid zieht nach. Auch Zarabec und Tollbring zeigen keine Nerven. Dann scheitert aber Kiels Marko Vujin, Rafael Baena bleibt eiskalt - im Gegensatz zu Ole Rahmel. Als vierter Mannheimter Schütze schreitet Patrick Groetzki zur Tat und sorgt für Jubelstürme auf Löwen-Seite.

Spieler des Spiels

Der Kieler Neuzugang Miha Zarabec hat einen fabelhaften Einstieg in die Saison erwischt und wurde verdienter Maßen zum Spieler des Spiels gekürt. Nicht nur Kiel-Trainer Alfred Gislason lobte nach dem Spiel seinen neuen Spielmacher, auch Nikolaj Jacobsen gestand, dass der wendige Slowene seinem Team große Probleme bereitete.

Foto: Klahn

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