03.05.2018  2. Handball-Bundesliga

ASV gewinnt gegen starke Hildesheimer

Die Eintracht Hildesheim präsentierte sich sehr stark gegen den ASV Hamm-Westfalen. Über 60 Minuten zeigten sich die Gäste stark gegen die Hausherren. Am Ende zog der ASV allerdings doch davon. Hildesheim befindet sich dadurch weiter auf den Abstiegsrängen.

Das Auswärtsspiel am Mittwochabend beim ASV Hamm-Westfalen geht nach solider Leistung mit 33:30 (15:15) verloren. In einer ausgeglichenen Partie waren es letztlich einige Fehlpässe und Pfostentreffer zu viel, um etwas Zählbares mitzunehmen. Eintracht-Coach Gerald Oberbeck zeigte sich insgesamt sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Mit dem Spiel können wir im Großen und Ganzen sehr zufrieden sein. Meine Mannschaft ist couragiert aufgetreten, man hatte nicht den Eindruck, dass man gegen den Tabellenvierten gespielt hat. Nun hoffen wir, dass sich Robin nicht schlimmer verletzt hat.“

Das Spiel startete furios. Bereits nach 39 Sekunden gab es die erste Zeitstrafe gegen die Gastgeber nach einem Foul an Radek Dolezel. Die daraus resultierende Überzahl konnte schließlich Maurice Lungela zum ersten Treffer nach etwas mehr als zwei Spielminuten nutzen. In Folge dessen nahm die Partie Fahrt auf und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften bei dem die Jungs um Eintracht-Kapitän Robin John stets mit ein bis zwei Toren in Führung lagen, ehe eine Zeitstrafe gegen Julius Heil in der 19. Spielminute die Wende brachte und die Gastgeber erstmals die Führung übernehmen konnten. Quasi mit dem Halbzeitpfiff trafen die Gastgeber in einer offenen ersten Halbzeit zum 15:15-Pausenstand.

 

Die zweite Halbzeit begann nach einem Block von Abwehrchef Fynn Wiebe mit einem schnellen Gegenstoßtreffer durch Maurice Lungela. Genauso schnell sah sich Eintracht-Coach Gerald Oberbeck jedoch auch gezwungen seine grüne Karte beim Zwischenstand von 20:18 zu legen, um einen größeren Rückstand frühzeitig zu verhindern und seine Abwehr zu ordnen – zunächst mit Erfolg, das Team blieb dran und konnte zumindest stets den Anschlusstreffer erzielen. Doch dann schlichen sich wieder Ungenauigkeiten im Angriff und Abwehrspiel ein, sodass Gerald Oberbeck bereits in der 45. Spielminute beim Spielstand von 25:21 sein drittes und letztes Timeout ziehen musste. Mit zwei Toren in Folge konnte wieder etwas aufgeschlossen werden, ehe Kapitän Robin John nach seinem Treffer ungünstig aufkam und mit Schmerzen im Knie auf dem Boden liegen blieb. Seine Mannschaftskollegen mussten ihn vom Feld stützen, er konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Dies schien jedoch ein Weckruf für sein Team gewesen zu sein, welches sich stetig und Tor um Tor weiter heran arbeitete und schließlich gar zum 27:27 ausgleichen konnte. Bei 57:35 Minuten trifft Savvas Savvas vom 7-Meter-Punkt zum 30:29. Einige Fehlpässe und ungenaue Abschlüsse geben den Gastgebern nun aber nochmal die Chance mit vier Toren davon zu ziehen, ehe Savvas Savvas zehn Sekunden vor Schluss erneut vom 7-Meter-Punkt zum Endstand von 33:30 einnetzt.

Quelle: Eintracht Hildesheim

Foto: Gudat

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