31.10.2018  2. Handball-Bundesliga

Zehn Zahlen und Fakten zum 11. Spieltag

Die Länderspielpause ist vorbei. Die 2. Handball-Bundesliga meldet sich zurück. Der 11. Spieltag steht vor der Tür und auch diese Runde beinhaltet einige interessante Duelle. Wir haben die Zehn Zahlen und Fakten zum 11. Spieltag aufgeschrieben:

12 Heimsiege in Folge

Zwölf Heimspiele in Folge hat der HBW Balingen-Weilstetten nicht verloren. Das ist fast eine komplette Halbserie! An diesem Mittwochabend können die Gallier von der Alb das 13. Spiel in Folge gewinnen - doch der EHV Aue um Shooter Eric Meinhardt wird es den Schwaben nicht leicht machen.

1 Heimvorteil

Wenn der VfL Lübeck-Schwartau und der HSC 2000 Coburg aufeinandertreffen, dann bedeutet das "Spitzenspiel"! Nach der Niederlage gegen den TUSEM Essen wollen die Franken unbedingt auf die Siegerstraße zurückkehren. Doch die Statistik spricht gegen den HSC. Letzte Saison konnte stets das Heimteam das Duell zwischen den zwei Ligagrößen gewinnen.

313 Tore

313 Tore in zehn Spielen - der TUSEM Essen ist die torgefährlichste Mannschaft der 2. Handball-Bundesliga. Wenn Essen spielt, dann zappelt es im Schnitt 31,3 Mal im gegnerischen Netz. Der TV Hüttenberg wird sich gegen den Tabellenzweiten strecken müssen. Im Schnitt wirft der Absteiger nur 26,6 Tore im Spiel. Das sind fast fünf Treffer weniger als der TUSEM Essen. 

228 Tore

Vom besten Angriff kommen wir nun zum schlechtesten Angriff der 2. Handball-Bundesliga. Mit gerade einmal 228 Toren rangiert der HC Elbflorenz 2006 auch in dieser Statistik im Tabellenkeller. 22,8 Tore werfen die Dresdner im Schnitt pro Spiel. Das ist der schlechteste Wert der gesamten Liga. Die Fans können sich auf ein torarmes Spiel einstellen. Denn mit den DJK Rimpar Wölfen reist der zweitschlechteste Angriff der 2 HBL an. Die Franken sind mit 23,6 Toren pro Spiel nur unwesentlich torgefährlicher als der HCE.

2 Punkte

Mit 9:11-Punkten steht der VfL Eintracht Hagen auf dem zwölften Platz der 2. Handball-Bundesliga. Die Grün-Gelben können mit den ersten zehn Saisonspielen zufrieden sein. Ausruhen dürfen sie sich allerdings nicht. Denn der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist gering. Lediglich zwei magere Pünktchen trennt den VfL von der Abstiegszone.

2 Unentschieden in Folge

Dem ASV Hamm-Westfalen ist ein seltenes Kunststück im Handball gelungen. Sind Unentschieden im Handball doch eher unüblich, gelang dem ASV gleich zwei Mal hintereinander eine Punkteteilung. Gegen den TV Hüttenberg spielte Hamm-Westfalen am 9. Spieltag 24:24-Unentschieden und auch beim EHV Aue kam der Aufstiegskandidat nicht über ein 26:26-Remis hinaus.

1. Duell in der 2 HBL

Eine Premiere feiern der TV Großwallstadt und der Wilhelmshavener HV an diesem Wochenende. Noch nie standen sich die zwei Teams in der 2. Handball-Bundesliga gegenüber. Das Duell der beiden Traditionsteams gab es dennoch schon häufiger. In der DKB Handball-Bundesliga duellierten sich die zwei Vereine bereits zwölf Mal. Die letzten beiden Aufeinandertreffen waren in der Saison 2007/08. Im Hinspiel deklassierte der TV Großwallstadt den WHV mit 37:24. Das Rückspiel fand keinen Sieger. Die zwei Teams trennten sich mit 30:30-Unentschieden.

1 Verfolgerduell

Vor der Saison hätten vermutlich nicht einmal die Experten mit dem phänomenalen Saisonstart des TuS Ferndorf gerechnet. Doch in den ersten zehn Saisonspielen mauserte sich der Aufsteiger zum ernstzunehmenden Kandidaten, wenn es um die Aufstiegsplätze in die DKB Handball-Bundesliga geht. Denn die Siegerländer stehen mit 15:5-Punkten auf Rang Drei der Tabelle und können am 11. Spieltag sogar wieder die Tabellenführung übernehmen. Dort möchte auch der TuS N-Lübbecke einmal hin. Der Absteiger ist Tabellenvierter und kann den Sprung auf die Aufstiegsplätze schaffen. Wer gewinnt das Verfolgerduell?

2 Aufsteiger unter sich

Am 11. Spieltag stehen sich zwei Aufsteiger auf dem Handball-Feld gegenüber. Der Handball Sport Verein Hamburg ist nach drei Niederlagen zum Saisonstart in Fahrt gekommen und konnte aus den letzten sieben Spielen fünf Siege einfahren. Mit 10:10-Punkten befinden sich die Hamburger im gemütlichen Mittelfeld. Ungemütlicher geht es beim TSV Bayer Dormagen zu. Der Traditionsverein verlor zuletzt drei Spiele in Folge und rutschte vor der Länderspielpause noch auf einen Abstiegsplatz ab.

1 Kellerduell

Dort befinden sich auch der Dessau-Roßlauer HV und der HC Rhein Vikings. Es ist das Kellerduell des 11. Spieltags in der 2. Handball-Bundesliga. Mit 7:13-Punkten schnuppert der DRHV zumindest an der sicheren Zone und kann mit einem Sieg dort hochrutschen. Bei den Vikings sieht die Lage anders aus. Dem starken Unentschieden gegen den HSC 2000 Coburg ließen die Düsseldorfer nur noch einen Sieg gegen Hamburg folgen. Seitdem haben die Rhein Vikings sechs Spiele am Stück verloren.

Bild: Moschkon

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