02.10.2018  2. Handball-Bundesliga

Zehn Zahlen und Fakten zum 7. Spieltag

Es ist englische Woche in der 2. Handball-Bundesliga. Das heißt, dass der 7. Spieltag bereits an diesem Dienstag und Mittwoch ausgespielt wird. Wir bieten zu den neun Partien, die Hochspannung versprechen, noch zehn Zahlen und Fakten, mit denen ihr auftrumpfen könnt:

23 Tore

Sie waren die zwei Top-Torschützen des 6. Spieltags. Zwölf Treffer erzielte Marten Franke gegen den EHV Aue, elf Tore erzielte Tim Wieling gegen den TV Großwallstadt. An diesem Dienstag treffen die zwei Rechts Außen direkt aufeinander. Bleibt eine Frage offen: Welcher Scharfschütze kann seine Top-Leistung vom Wochenende wiederholen?

3 Siege in Folge

Es hat etwas gedauert, bis der Handball Sport Verein Hamburg in der 2. Handball-Bundesliga angekommen ist. Zum Auftakt setzte es für den Aufsteiger drei Niederlagen. Dann allerdings rehabilitierten sich die Aufsteiger und fuhren in den letzten drei Spielen drei Siege ein. Der Aufsteiger ist angekommen. Mit nun 6:6-Punkten steht Hamburg nun sogar gleich gut da wie der kommende Gegner TuS N-Lübbecke, der sich vor Rundenbeginn den Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga auf die Fahne geschrieben hat.

22,16 Tore

Mit 8:4-Punkten aus den ersten sechs Spielen kann der VfL Lübeck-Schwartau zufrieden sein. Der Aufstiegskandidat befindet sich auf Platz Vier in Lauerstellung ganz dicht hinter den Aufstiegsplätzen. Eine Statistik macht jedoch Grund zur Sorge: die Angriffsschwäche des VfL. Nur 22,16 Tore pro Spiel erzielt Lübeck-Schwartau im Schnitt. Im letzten Spiel gegen den TuS N-Lübbecke waren es sogar nur 16 (!!) VfL-Treffer. Das ist der fünftschlechteste Angriff der 2. Handball-Bundesliga und deutlich zu wenig für einen Aufstiegskandidaten. Gegen den EHV Aue muss sich der VfL Lübeck-Schwartau deutlich steigern. Der EHV reist nämlich mit einem Toreschnitt von 28,83 Treffern pro Spiel nach Lübeck-Schwartau.

6 Spiele ungeschlagen

Der HSC 2000 Coburg hat etwas vorzuweisen, was kein anderes Team der 2. Handball-Bundesliga vorzuweisen hat. Und zwar sind die Franken das einzige Team der Liga, das noch keine Niederlage einstecken musste. In den ersten sechs Spielen der Saison feierten die Coburger fünf Siege und ein Unentschieden. Hält die Serie gegen Wilhelmshavener HV?

3 Niederlagen in Folge

Der VfL Eintracht Hagen ist extrem gut in die neue Saison gestartet. Zwei Siege und ein Unentschieden hatte Hagen nach den ersten drei Saisonspielen vorzuweisen. Der Katastrophenstart vom Vorjahr schien vergessen. Doch dann gab es einen Knacks im Hagener Spiel. Die folgenden drei Spiele gingen allesamt verloren, der VfL rutschte ab auf Rang Elf. Mit dem TV Hüttenberg kommt nun ein Gegner, bei dem die Formkurve nach oben zeigt. Drei Punkte aus den letzten zwei Spielen hat der Absteiger gesammelt. Kann Hagen ausgerechnet gegen Hüttenberg den Bock umstoßen?

1. Trainerwechsel der Saison

Nach nur drei Punkten aus den ersten sechs Saisonspielen riss der HC Rhein Vikings am Montag die Reißleine und beurlaubte seinen Trainer Ceven Klatt. Es ist der erste Trainerwechsel der Saison. Nachfolger wird Jörg Bohrmann (49 Jahre). Der ehemalige Bundesligaprofi, Sportökonom und Lehrer war bislang Trainer der B-Jugend Leistungsmannschaft der Rhein Vikings. Zuvor trainierte er bereits die Zweitligisten TSV Bayer Dormagen und HG Saarlouis.

83 Tore

Am 11. November 2007 trug sich zwischen dem ASV Hamm-Westfalen und dem Dessau-Roßlauer HV ein rekordverdächtiges Spiel zu. 41:42 hieß das Endergebnis damals zu Gunsten des ASV. Ganze 83 Tore sahen die Zuschauer. Ob das Spiel am Mittwoch auch so hoch ausfallen wird?

5 Jahre war kein Aufsteiger besser

9:3-Punkte aus den ersten sechs Spielen. Der TuS Ferndorf ist der beste Aufsteiger in den letzten fünf Jahren. Selbst der TV Hüttenberg der in der Saison 2016/17 als Aufsteiger den Durchmarsch in die DKB Handball-Bundesliga schaffte, hatte nach sechs Spieltagen weniger Zähler auf dem Konto als der TuS Ferndorf. Wohin führt der Weg für die Siegerländer?

2 Herzen in einer Brust

Für drei Akteure wird das Aufeinandertreffen zwischen dem HBW Balingen-Weilstetten und den DJK Rimpar Wölfen am Mittwochabend ein ganz besonderes. Denn alle drei haben eine Vergangenheit beim anderen Verein. Benjamin Herth und Benedikt Brielmeier trugen vor ihrer Zeit bei Rimpar jahrelang das Trikot der Gallier von der Alb. Für Jens Bürkle wird das Duell ebenfalls etwas ganz Besonderes. Nach seinem Karriereende als HBW-Spieler heuerte Bürkle als Trainer bei Rimpar an und stieg mit den Wölfen in der Saison 2012/13 in die 2. Handball-Bundesliga auf. In der Saison 2014/15 wurde er sogar zum "Trainer der Saison" gekürt.

10 Heimsiege in Serie

Der HBW Balingen-Weilstetten um Coach Jens Bürkle hat eine beeindruckende Heimserie vorzuweisen. Das Schwergewicht der Liga hat in der 'Hölle Süd' auf der Alb die letzten zehn Heimspiele allesamt gewonnen. Zuletzt besiegten die 'Gallier von der Alb' zu Hause den bis dato ungeschlagenen TuS Ferndorf. Glauben nun auch die DJK Rimpar Wölfe dran?

Bild: DJK Rimpar Wölfe

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