14.12.2018  2. Handball-Bundesliga

Der Freitag in der 2. HBL: Essen will gegen Hamm zurück in die Erfolgsspur finden

Spieltag 18 steht vor der Tür! Während TuSEM Essen im NRW-Derby gegen den ASV Hamm-Westfalen zurück in die Erfolgsspur finden will, will HBW Balingen-Weilstetten an die zurückliegenden Wochen anknüpfen und weiter das Team der Stunde bleiben. Im Duell zwischen Lübeck-Schwartau und dem HC Elbflorenz ist die Favoritenrolle eigentlich klar verteilt, doch schaffen die Dresdner mit dem derzeitigen Rückenwind vielleicht eine Überraschung!? Die drei Partien des Abends werden Antworten liefern:

19:30 Uhr: VfL Lübeck-Schwartau - HC Elbflorenz

Der HC Elbflorenz kommt mit viel Rückenwind in den Norden zum VfL Lübeck-Schwartau gereist. Nach einem absoluten Fehlstart in diese Saison konnte die Mannschaft von Trainer Christian Pöhler zuletzt vier der zurückliegenden fünf Partien gewinnen und sich zumindest auf Tabellenplatz 17 vorarbeiten. Doch auch bei den Hausherren lief es in den vergangenen Wochen rund. Bei den letzten drei Spielen konnten die Schützlinge von VfL-Trainer Torge Greve das Spielfeld jeweils als Sieger verlassen. Das Highlight bildet dabei sicherlich der Auswärtssieg im Nordderby beim HSV vergangenes Wochenende. So konnte sich der VfL nicht nur als Derbysieger feiern lassen, sondern gewann vor allem auch endlich wieder auswärts.

Auch wenn die aktuelle Tabellensituation eine deutliche Sprache spricht, weiß Torge Greve um die Stärken der Gäste: "Elbflorenz ist sicherlich schwer in Tritt gekommen, aber die Leistungsfähigkeit dieser Mannschaft darf man nicht am aktuellen Tabellenplatz festmachen. Sie haben einen Lauf, holten aus den letzten sieben Spielen 10:4 Punkte. Unsere Bilanz ist mit 8:6 sogar etwas schlechter. Das wird eine knifflige Aufgabe. Dresden verfügt über gute Individualisten. Hinzu kommt, dass sie physisch sehr stark sind und ausgesprochen schnell spielen. Sie kommen über eine gute erste und zweite Welle. Die müssen wir stoppen." Es bleibt abzuwarten, wer am Ende wen stoppen wird.

19:30 Uhr: TuSEM Essen - ASV Hamm-Westfalen

Zum letzten Mal tritt das TuSEM-Team im Handballjahr 2018 vor heimischer Kulisse an. Die Tatsache, dass der ASV Hamm-Westfalen seine Visitenkarte in der Arena "am Hallo" abgibt, sorgt für einen würdigen Abschluss. Die 29:27-Auswärtsniederlage Mitte der letzten Woche beim TuS Ferndorf war für Essen der dritte Misserfolg hintereinander. Dennoch finden sich die Margarethenhöher nach 17 Spieltagen dank einer insgesamt starken Saison mit 23:11 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz wieder. TUSEM-Kapitän Jonas Ellwanger ist guten Mutes, dass die Mannschaft schnell wieder erfolgreich sein wird: „Auch, wenn die Ergebnisse der letzten drei Spiele natürlich nicht unseren Vorstellungen entsprachen, glauben wir weiterhin an unsere Stärken. Diese werden uns wieder zum Erfolg führen. Zudem kann ich sagen, dass jeder Einzelne alles dafür investiert, damit wir als Team wieder erfolgreich sein werden, im besten Fall direkt am Freitag im Derby gegen Hamm-Westfalen." 

Der ASV Hamm-Westfalen steht mit 20:14 Punkten auf dem 7. Tabellenrang nur wenige Plätze hinter den Essenern. Der Umbruch im Kader machte sich im bisherigen Saisonverlauf mehrmals bemerkbar: „Während es defensiv oft schon sehr gut läuft, haben wir in der Offensive noch Abstimmungsbedarf“, bilanziert Rothenpieler. Stimmen am heutigen Abend jedoch auch die Feinheiten bei den Gästen, wird es ein harter Kampf um zwei wichtige Punkte.

 

20:00 Uhr: VfL Eintracht Hagen - HBW Balingen Weilstetten

Am 18. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga empfängt der VfL Eintracht Hagen die Mannschaft der Stunde in der Krollmann Arena. Seit sieben Spielen ist HBW Balingen-Weilstetten ohne Verlustpunkt. "Da kommt schon einiges auf uns zu", weiß VfL-Cheftrainer Niels Pfannenschmidt. Die Gallier von der Alb stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz, sind allerdings punktgleich mit dem Spitzenreiter HSC 2000 Coburg. "Sie haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern", erklärt Pfannenschmidt. Als Beispiele sind Nationalspieler Martin Strobel, der tschechische Nationaltorhüter Tomas Mrkva oder die jungen Spieler Jona Schoch und Marcel Niemeyer zu nennen.

Die Hausherren können nach dem wichtigen Auswärtssieg bei den Vikings befreit aufspielen. Dennoch haben Pfannenschmidt und seine Mannschaft ein klares Ziel vor Augen: "Wir wollen sie so lange und so gut wie möglich ärgern und werden da sein, wenn sie Schwäche zeigen. Wir haben schon oft gezeigt, dass wir für eine Überraschung sorgen."

Foto: Worm

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