18.08.2017  DHB-Pokal

DHB Pokal: Es geht wieder los! Die 1. Runde steht an!

Was für ein Auftakt! Ganze 63 Mannschaften kämpfen am 19./20. August um den Einzug in das Achtelfinale des DHB-Pokals. Doch dafür müssen sie erst einmal die 1. Runde überstehen - und die hat es in sich! Bei den 16 Erstrundenturnieren im Final Four Modus stehen am Samstag die Halbfinals und am Sonntag gleich 16 Endspiele an. Nur für die Gewinner heißt es ab in die nächste Runde!

Gruppe Nord

Turnier 1: Duell zweier Bundesligisten

Das erste Turnier der Gruppe Nord bietet für eine Erstrundenpartie einen richtigen Hochkaräter. Die Auslosung ergab, dass mit der TSV Hannover-Burgdorf und dem TuS Nettelstedt-Lübbecke zwei Bundesligisten aufeinander treffen. Für die in der Liga zuletzt schwächelnden Recken ist der Aufsteiger aus Lübbecke  eine Woche vor dem Saisonstart schon ein echter Prüfstein. Der Sieger trifft in jedem Fall auf den Leichlinger TV. Nach dem Rückzug des HSV Norderstedt ist der Drittligist bereits für das Turnierfinale gesetzt.

Turnier 2: Rhein Vikings wollen für eine Überraschung sorgen

Das zweite Turnier der Gruppe Nord findet in Düsseldorf statt. Dort empfangen die Hausherren den Favoriten aus Magdeburg. Dennoch rechnen sich die Rhein Vikings mit der Unterstützung der eigenen Fans und dem positiven Gefühl nach dem Aufstieg in die zweite Liga eine Chance auf die Teilnahme am Finale aus. Mögliche Gegner dort sind der OHV Aurich oder der Wilhelmshavener HV, die im anderen Halbfinale ihre Kräfte messen.

Turnier 3: Hildesheim fordert vor Premierensaison Ligakonkurrent Essen

Der TBV Lemgo hat als einziger Bundesligist im dritten Turnier die Favoritenrolle inne. Der Drittligist Eintracht Baunatal wird dem TBV aber bis zum Ende Paroli bieten und Fehler der Männer von Trainer Florian Kehrmann bestrafen. Außerdem trifft Eintracht Hildesheim auf TUSEM Essen. Für die Eintracht ist es das letzte Spiel bevor es nach dem Aufstieg in der zweiten Liga um wichtige Punkte geht.

 

Turnier 4: Vorjahresfinalist Flensburg bekommt es mit Lübeck zu tun

Ein echtes Nordderby steht zwischen dem VfL Lübeck-Schwartau und der SG Flensburg-Handewitt auf dem Programm. Alles andere als ein Sieg der SG wäre eine Überraschung, dennoch werden die Flensburger ihren Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen, um den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Ausgeglichener wird es voraussichtlich im zweiten Spiel des Turniers werden. Der TSV Altenholz spielt gegen den TSV Bayer Dormagen.

Turnier 5: Spannung in Springe - Die Füchse sind zu Gast

Der HC Empor Rostock hat sich vom Abstieg in die dritte Liga rehabilitiert und will jetzt gegen den ehemaligen Ligakonkurrenten aus Nordhorn im Pokal für Furore sorgen. Der Sieger der Partie trifft auf den Gewinner aus dem Spiel Füchse Berlin gegen HF Springe. Springe will zum Pokalschreck werden und die Hauptstädter möglichst lange ärgern.

Turnier 6: Amateurpokalsieger trifft auf den DHB-Pokalsieger

Turnier 6 bietet ein ganz besonderes Highlight: Der Amateurpokalsieger TuS Spenge trifft als einziger Oberligist auf den amtierenden Pokalsieger THW Kiel. Im letzten Jahr setzte sich der THW mit einer Glanzleistung gegen den Dauerrivalen aus Flensburg durch und stemmte am Ende den Pokal in die Höhe. Wenige Stunden vorher gelang das auch dem TuS Spenge, der sich gegen den HSV Bad Blankenburg im Amateurpokal durchsetzte. Der Gegner im Finale wird entweder der Zweitligist Dessau-Roßlauer HV oder der Drittligist 1. VfL Potsdam. 

Turnier 7: Bunte Mischung erwartet Zuschauer in Minden

Zwei Mal dritte Liga, einmal Bundesliga und einmal zweite Liga heißt es im siebten Turnier. Der TuS Ferndorf, der nach der letzten Saison noch den Abstieg in dritte Liga verkraften musste, wird sich mit GWD Minden messen, während sich der Oranienburger HC im Duell mit dem Zweitligavertreter TV Emsdetten beweisen muss.

Turnier 8: Zweitliga-Aufsteiger fordert Bundesligisten

In Hagen treffen die Hausherren von der Eintracht auf ein echtes Bundesliga-Schwergewicht, den SC DHfK Leipzig. Im letzten Jahr schafften die Leipziger den Einzug ins REWE Final Four und wollen auch in diesem Jahr im Kampf um den Titel ein Wörtchen mitreden. Der Sieger der Partie trifft auf den Gewinner aus dem Duell Handball Sportverein Hamburg gegen den ASV Hamm-Westfalen. Die sich im Neuaufbau befindenden Hamburger wollen dem Zweitligisten Paroli bieten und ihre Chance auf das Turnierfinale nutzen.

Gruppe Süd

Turnier 1: Göppingen gegen Heilbronn auf dem Prüfstand

FRISCH! AUF Göppingen hat es im Turnier 1 der Gruppe Süd mit der TSB Heilbronn-Horkheim zu tun. Wenn die Göppinger ihrer Favoritenrolle gerecht werden, warten im Finale des Turniers vermutlich die Rimparer Wölfe auf den Bundesligisten. Diese bestreiten ihr Halbfinale gegen den Underdog HSG Rodgau Nieder-Roden.

Turnier 2: Bietigheim und Erlangen müssen sich gegen Drittligisten beweisen

Im zweiten Turnier stehen sich die SG BBM Bietigheim und der Longericher SC, sowie die SG Nußloch und der HC Erlangen gegenüber. Die beiden Drittligisten gehen nur mit Außenseiterchancen gegen die stark besetzten Teams ihrer Gegner in die Partien. So scheiterte die SG BBM letzte Saison nur knapp am Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga, während der HC Erlangen eben dort eine solide Saison mit dem neunten Tabellenplatz abschloss.

Turnier 3: Der Bergische HC auf dem erneuten Weg ins REWE Final Four?

Vor zwei Jahren erkämpfte sich der BHC einen der begehrten Plätze für das REWE Final Four in Hamburg. Nach dem Abstieg in die zweite Liga und dem damit verbundenen Neuaufbau, hätten die Bergischen Löwen sicherlich nichts gegen eine erneute Überraschung - oder zumindest den Achtelfinaleinzug. Dazu muss der BHC aber zunächst die SG Leutershausen schlagen, die ihrerseits ebenfalls einen Abstieg zu verkraften hat. Im Finale des Turniers trifft der Gewinner dann entweder auf den Bundesliga-Neuling TV 05/07 Hüttenberg oder die TGS Pforzheim.

Turnier 4: Traditionsvereine spielen in Großwallstadt auf

Die ganz großen Zeiten des TV Großwallstadt und des VfL Gummersbach liegen schon ein wenig zurück. Während der VfL in der abgelaufenen Spielzeit nur knapp den Klassenerhalt sichern konnte, verweilt der TVG mittlerweile in der dritten Liga. Im Pokalwettbewerb haben beide Vereine die Möglichkeit fernab des Liga-Alltags wieder für Schlagzeilen zu sorgen. Der TVG steht dabei aber schon gegen die HG Saarlouis vor einer schwierigen Aufgabe. Der VfL darf sich ebenso gegen den HSC Coburg keinen schlechten Tag erlauben, wenn er sich im Finale für die nächste Runde qualifizieren will.

 

Turnier 5: Löwen nehmen nächsten Anlauf im Pokal

Der Deutsche Meister, die Rhein-Neckar Löwen starten gegen die HBW Balingen-Weilstetten in den Pokal. Die Löwen konnten bislang noch nie den Titel mit nach Hause nehmen. Dies soll sich in dieser Saison ändern. Auf dem Weg dahin muss bei einem Erfolg gegen die HBW im Finale auch noch entweder der ThSV Eisenach oder die MSG Groß Bieberau/ Modau geschlagen werden.

Turnier 6: SG Köndringen/Teningen empfängt starke Konkurrenz

Die SG Köndringen/Teningen richtet Turnier 6 in der Gruppe Süd aus und empfängt dabei starke Konkurrenz. Zu Gast sind die beiden Zweitligisten HC Elbflorenz und die HSG Konstanz und Bundesligist HSG Wetzlar. Die Favoritenrolle ist damit auch hier klar an Wetzlar verteilt, die in der vergangenen Saison mit Platz 6 in der Endabrechnung stark aufgespielt haben.

 

Turnier 7: Melsungen und Ludwigshafen wollen ins Turnierfinale

Die MT Melsungen, die sich im Vorfeld der Saison personell besonders verstärkt hat, trifft in ihrem ersten Pflichtspiel der Saison auf den TV 1893 Neuhausen. Die Neuhausener konnten im letzten Jahr die Klasse der zweiten Liga nicht halten und stehen nun vor neuen Aufgaben in der dritten Liga und dem Ziel den direkten Wiederaufstieg zu realisieren. In der zweiten Partie stehen sich die HG Oftersheim/Schwetzingen und die Eulen Ludwigshafen gegenüber, die mit neuem Namen in diese Saison starten.

 

Turnier 8: Stuttgart mit guten Chancen auf die nächste Runde

Der TVB 1898 Stuttgart trifft auf den HSV Bad Blankenburg, der im letzten Jahr den Einzug ins Amateurpokalfinale schaffte, sich dort jedoch dem TuS Spenge geschlagen geben musste. Außerdem stehen sich der TV Germania Großsachsen und der EHV gegenüber. Der TVB Stuttgart, der letzte Saison noch mit viel Mühe den Klassenerhalt in der DKB Handball-Bundesliga sichern konnte, hat also gute Chancen sich im Turnier durchzusetzen und die nächste Runde zu erreichen.

Foto:Klahn

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Tabelle

PL Team Spiele Pkt
1 Rhein-Neckar LöwenRhein-Neckar Löwen 32 56:8
2 SG Flensburg-HandewittSG Flensburg-Handewitt 32 55:9
3 THW KielTHW Kiel 32 50:14
4 MT MelsungenMT Melsungen 32 47:17
5 Füchse BerlinFüchse Berlin 32 43:21
6 FRISCH AUF! GöppingenFRISCH AUF! Göppingen 32 39:25
7 TSV Hannover-BurgdorfTSV Hannover-Burgdorf 32 36:28
8 SC MagdeburgSC Magdeburg 32 35:29
9 VfL GummersbachVfL Gummersbach 32 35:29
10 HSG WetzlarHSG Wetzlar 32 34:30
11 SC DHfK LeipzigSC DHfK Leipzig 32 30:34
12 Bergischer HCBergischer HC 32 19:45
13 TBV LemgoTBV Lemgo 32 18:46
14 HBW Balingen-WeilstettenHBW Balingen-Weilstetten 32 15:49
15 TVB 1898 StuttgartTVB 1898 Stuttgart 32 14:50
16 ThSV EisenachThSV Eisenach 32 10:54
17 TuS N-LübbeckeTuS N-Lübbecke 32 8:56
18 Handball Sport Verein HamburgHandball Sport Verein Hamburg 0 0:0
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